Inzidenz steigt über 200

Acht weitere Todesfälle

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Gießen ist gestern erstmals seit einem Monat wieder über den Grenzwert von 200 gestiegen. Nach Angaben des Gesundheitsamtes gab es in den vergangenen sieben Tagen 204,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Allein am gestrigen Mittwoch registrierte das Amt 113 Neuinfektionen.

Zudem vermeldete die Behörde acht weitere Todesfälle innerhalb von 24 Stunden - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Damit sind insgesamt 40 Menschen aus dem Kreisgebiet an oder mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Auch die Anzahl derer, die sich in stationärer Behandlung befinden, hat erneut einen traurigen Höchstwert erreicht. Nach 63 am Vortag waren es gestern 67 Erkrankte.

Im Folgenden die aktiven Corona-Fälle pro Kommune, im Klammern die Sieben-Tage-Inzidenz: Allendorf 24 (295,1), Biebertal 41 (69,7), Buseck 53 (124,2), Fernwald 47 (246), Gießen 663 (208,2), Grünberg 83 (271,8), Heuchelheim 53 (204,6), Hungen 92 (277,9), Langgöns 58 (102,7), Laubach 41 (145,9), Lich 84 (188,5), Linden 167 (313,2), Lollar 94 (261,9), Pohlheim 129 (170,9), Rabenau 17 (99,3), Reiskirchen 60 (283), Staufenberg 54 (212,5), Wettenberg 89 (190,8).

Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, dass ab einer Inzidenz von 200, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen anhält, unter anderem Ausgangssperren zwischen 21 und 5 Uhr zu verhängen sind. Diese Regelung soll ab Freitag gelten.

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