ACE Mittelhessen lobt höhere Bußgelder

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Gießen (pm). Der Auto Club Europa (ACE) Mittelhessen begrüßt die Einführung des aktualisierten Bußgeldkataloges, der noch in diesem Sommer in Kraft treten soll. »Wenn man sich die Unfallstatistik der vergangenen Jahre auch für den Landkreis Gießen anschaut, ist klar, dass es weiterhin verhältnismäßiger und abschreckender Bußgelder bedarf«, erklärte Gerd Wegel, Vorsitzender des ACE-Kreisverbandes Mittelhessen, in einer Pressemitteilung.

Die vorgesehene Erhöhung und Anpassung sei ein gutes Ergebnis, um rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr mit der Gefährdung von Menschenleben zu reduzieren.

Der ACE Mittelhessen lobt explizit die Erhöhung der Geldbußen für das Parken in zweiter Reihe, auf Geh- und Radwegen sowie das Halten auf Schutzstreifen. Durch versperrte Sicht würden schwächere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger zu Ausweichmanövern gezwungen und dadurch gefährdet. Auch dass das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie das belästigende, unnütze Hin- und Herfahren künftig mit einer höheren Geldbuße geahndet wird, findet beim ACE viel Zustimmung. Hier gehe es ausdrücklich um vermeidbare, unnötige Rücksichtslosigkeiten und Lärmbelästigungen, die es im Sinne aller Verkehrsteilnehmer zu unterbinden gilt, erklärte Wegel »Gleichzeitig ist auch klar: Es nützt die strengste Verordnung nichts, wenn nicht entsprechend kontrolliert wird«, sagte Wegel noch. »Somit ist auch hier klar, dass die personelle Ausstattung stimmen muss.«

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