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Das Theaterstück zum Abschluss der Ferienspiele auf dem Saasener Sportplatz.

Ferienspiele

Abschlussfest bei den Reiskirchener Ferienspielen

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In Reiskirchen gingen am Freitag zwei Wochen Ferienspielspaß zu Ende. Auch in Lich, Ober-Bessingen und Albach gab es viel zu entdecken.

Seit zwei Wochen sind Sommerferien. Genauso lange liefen in Reiskirchendie Ferienspiele. 102 Kinder erlebten zusammen mit sechs Helfern und 18 Betreuern ein spannendes Programm rund um den Saasener Sportplatz.

"Das Essen war das Beste", sagte einer der Jungen. "Aber der A usflug in die Lochmühle war auch toll", fügte sein Freund hinzu. "Es war sehr schön hier." Neben dem Ausflug zum Wasserwerk Queckborn sollte es auch einen Tag im Schwimmbad Ettingshausen geben. Der fiel wegen des Chlorgasunfalls ins Wasser. Als Ersatzprogramm hatte die Jugendpflege rund um Steffi Abendroth eine Wasserrutsche organisiert. Das kam bei den Kindern gut an.

Das Ersatzprogramm für schlechtes Wetter musste erst am Donnerstag aus der Schublade geholt werden. Während es draußen regnete, wurden in den festen Gebäuden Geschichten vorgelesen und was Werwolfspiel veranstaltet, das sich in großen Gruppen besonders gut spielen lässt. Eine Nachtwanderung sowie der Besuch der Feuerwehren rundete den Ferienspaß ab.

Beim großen Abschlussfest war Familie Schenk aus Saasen mit ihrem Bienenvolk zu Gast. Sie erklärten die Lebensweise der Tiere. Außerdem wurde das Theaterstück "Was bist du denn?" von den Kindern aufgeführt. Dabei ging es um ein rätselhaftes Tier, das nicht weiß, was es ist. Auf seiner Reise findet es zwar nicht die Antwort, aber dafür viele Freunde. Viele Freunde haben auch die Reiskirchener Ferienspiele: Als Bürgermeister Dietmar Kromm fragte, ob es sie nächstes Jahr wiedergeben soll, riefen ihm die Kinder ein lautes "Ja" zu. (pad)

Rallye durch Ober-Bessingen

Dass ein Ferienspielangebot auch mal länger dauern kann als geplant, kommt vor. Es ist aber ein gutes Zeichen, wenn es daran liegt, dass die Kinder vor Begeisterung gar nicht mehr aufhören wollen. Das war nun bei den Ferienspielen beim Obst- und Gartenbauverein Ober-Bessingender Fall. Für 14 Kinder ging es in drei Gruppen auf eine Rallye. Im Wald am Hässels warteten die ersten Aufgaben: Hier ging es darum, Dinge zu ertasten und zu erschnuppern.

Die zweite Station war die Pegelmessstation an der Wetter. Hier leben viele Wasserlebewesen, die mit dem Köcher eingefangen und unter der Becherlupe genauer betrachtet wurden. Im Garten bei Katja Walter mussten die Kinder Tannenzapfen zielgenau in Eimer oder Blechdosen mit Steinen abwerfen. Auf der Wiese an der Grillhütte hatte die Freiwillige Feuerwehr ihr Auto aufgestellt und gab den Kindern einen Einblick in ihre Arbeit. Als letzte Station ging es schließlich zur Spielebox des Kreisverbands Gießen für Obstbau, Gartenbau und Landschaftspflege. Alle Kinder durften eine Becherlupe als Geschenk mitnehmen. (pad)

Hexenküche Lahnau

In Lahnaustand die Hexenkräuterküche hoch im Kurs. Tina Hermann hatte ihren Garten "geplündert" und eine ganze Menge Kräuter wie Schnittlauch, Thymian oder Zitronenmelisse mitgebracht. Auch nicht so alltägliche Kräuter wie Gyroskraut, After-Eight-Minze oder rote Malve hatte sie dabei. Acht Kinder im Alter von acht bis elf Jahren setzten alle Sinne ein. Wie in einer Hexenküche üblich, wurde geschnippelt, gerührt, gemörsert, geköchelt, gemischt und abgefüllt. So entstanden kunstvoll garnierte Butterbrote, verschiedene Kräutertees, ein Pesto und eine Gemüsebrühe. (pm)

Vogelhäuschenbau in Albach

In Fernwaldwanderte der Obst- und Gartenbauverein Albach mit den Kindern zur Vogelschutzhütte, wo sie vom Vorsitzenden Mario Hilberg begrüßt wurden. Bei einer naturkundlichen Wanderung durch Feld, Wald und Flur mit Hans Ludwig Balser lernten sie einiges über Springkraut, Blühstreifen und Nistkästen. Anschließend schraubten sie die von Peter Brüntjen vorbereiteten Bausätze zu fertigen Dreiecks-Nistkästen zusammen. Sie hatten die Auswahl zwischen verschiedenen Einfluglochgrößen und bestimmten damit, welche Vogelarten die Nistkästen dann später beziehen. (pm)

Die Kirchenmaus Jonny war während der Ferienspiele in der LicherMarienstiftskirche unterwegs und entdeckte mit kleinen Gästen die Geheimnisse des Gebäudes. Den Kirchenraum zu einem Erlebnis für Kinder zu machen, war das Ziel der Ferienspielaktion, die Gemeindepädagogin Claudia Dörfler vorbereitet hatte. Die Kinder konnten am Lesepult lesen, Orgelpfeifen aus der Nähe betrachten, hörten die Geschichte des Taufbeckens und sahen sich die Bilder an den Fenstern genau an. Sie erfuhren etwas über die Evangelisten an der Kanzel und schauten sich die Grabplatten der Fürsten an. Zum Schluss gab es noch ein Picknick in der Kirche. (pm)

Pohlheimer Kinder lernen Tennis

Mehr als 20 PohlheimerSchulkinder haben beim TV07 Watzenborn-Steinberg erste Einblicke in Tennis bekommen. Beim Schnuppertennis übten die Kinder den ersten Kontakt mit Tennisschläger und Ball. Hilfestellung gab es von TV07-Trainer Constantin Popovici unter Mithilfe von Pina und Victoria Rustige sowie Jessica Langer. Nachdem die ersten Schläge gelungen waren, konnten kleine Spiele mit den Kindern gespielt werden. (pm)

"Was tun bei Notfällen", so lautete der Titel einer Ferienspielveranstaltung der Asklepios Klinik Lich. Zwölf Kinder kamen in die Klinik, um sich zu informieren, was in einem Notfall zu tun ist. Dr. Thilo Schwandner zeigte, wie Erste Hilfe funktioniert und was Kinder in Notfällen tun können. "In diesem Alter steht Hilfe holen und einen Notruf absetzen im Vordergrund, und auch das will gelernt sein", sagte Schwandner. Die Kinder lernten, wie sie Schnitt- und Brandwunden versorgen, Beulen kühlen und richtig Hilfe holen. Auch die stabile Seitenlage wurde geübt. Auch ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe wurde besichtigt. (pm)

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