Abrollbehälter für die Feuerwehren

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Gießen(pm). Wald- oder Flächenbrände, Löscharbeiten in Gegenden ohne ausreichende Wasserversorgung: Überall, wo es keine Wasserleitungen gibt oder ganz einfach nicht genug Wasser aus der Leitung strömt, sind Feuerwehrleute auf mitgeführtes Wasser angewiesen.

Der Landkreis Gießen unterstützt die Feuerwehren im Kreis daher mit der Beschaffung von drei Abrollbehältern, die von Wechselladerfahrzeugen zu Einssatzstellen befördert werden und jeweils 10 000 Liter Wasser aufnehmen können. Der Kreisausschuss hat Auftragsvergaben für insgesamt rund 198 000 Euro beschlossen. Darin enthalten sind die Anschaffung für 188 500 Euro sowie Ausstattung wie Stützen und Anschlusskupplungen zur Befüllung für rund 9400 Euro.

"Hintergrund ist das zwischen Landkreis und Kommunen vereinbarte und seit vorigem Jahr geltende Löschwasserkonzept", erklärt Landrätin Anita Schneider. Bis auf die Stadt Gießen, die für ihr Gebiet eigene Vorkehrungen getroffen hat, haben alle Kreiskommunen die Vereinbarung unterzeichnet. Der Landkreis übernimmt die Ausschreibung und Beschaffung, zu einem späteren Zeitpunkt teilen die Kommunen nach der Abrechnung die Kosten auf.

Vier Standorte

Die Abrollbehälter werden bei den Feuerwehren in Buseck, Linden und Heuchelheim stehen und kreisweit zum Einsatz kommen. Bei der Feuerwehr in Lich ist bereits ein Abrollbehälter vorhanden.

Die Abrollbehälter sollen Engpässen vorbeugen, wo die Löschwasserversorgung per Leitung nicht ausreicht. Dies kann beispielsweise in Altbaugebieten durch Verkalkung alter Leitungen der Fall sein.

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