Abenteuer der Lüfte

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  • Patrick Dehnhardt
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Pohlheim/Fernwald (pad). Über den Wolken ist der Regen vergessen – darunter sorgt er aber für Probleme: Die Grasbahn des Flugplatzes in Watzenborn-Steinberg war so nass, dass die Segelflieger am Freitag im Hangar bleiben mussten. Denn das Auto, das sie eigentlich in den Himmel ziehen sollte, wäre sonst tief im Boden eingesunken. Zum Glück hat die "Segelfliegergruppe Steinkopf" aber auch ein Ultraleichtflugzeug. Mit diesem konnten die 15 Kinder aus Fernwald und Pohlheim dann beim "Abenteuer Segelflugplatz" zusammen mit einem erfahrenen Piloten doch noch eine Runde über ihre Heimat drehen.

Pohlheim/Fernwald (pad). Über den Wolken ist der Regen vergessen – darunter sorgt er aber für Probleme: Die Grasbahn des Flugplatzes in Watzenborn-Steinberg war so nass, dass die Segelflieger am Freitag im Hangar bleiben mussten. Denn das Auto, das sie eigentlich in den Himmel ziehen sollte, wäre sonst tief im Boden eingesunken. Zum Glück hat die "Segelfliegergruppe Steinkopf" aber auch ein Ultraleichtflugzeug. Mit diesem konnten die 15 Kinder aus Fernwald und Pohlheim dann beim "Abenteuer Segelflugplatz" zusammen mit einem erfahrenen Piloten doch noch eine Runde über ihre Heimat drehen.

Bevor es aber in die Luft ging, lernten die Jungen und Mädchen den Flugplatz genauer kennen. Michael Blesik, zweiter Vorsitzender des Vereins, erklärte ihnen, warum ein Segelflugzeug auch ohne Motor fliegen kann. Der Flügel ist nach oben leicht gewölbt und läuft nach hinten spitz aus. Dadurch muss die Luft über den Flügel einen weiteren Weg zurücklegen, als wenn sie unter dem Flügel vorbeizischt. Durch einen besonderen physikalischen Effekt entsteht dabei auf der Oberseite des Flügels ein Unterdruck – und der saugt das Flugzeug quasi nach oben.

Beim "Abenteuer Segelflugplatz" will man den Kindern zunächst nur zeigen, was auf dem Flughafen alles passiert und wie sich Segelfliegen anfühlt, erklärte Michael Blesik. Manchmal ist ein Kind aber dann so davon begeistert, dass es immer wieder auf den Flugplatz kommt. Vor vier Jahren etwa war ein Junge auch bei dem eintägigen Ferienspielangebot mit dabei – mittlerweile ist er Flugschüler.

Neben dem "Abenteuer Segelflugplatz" hatten die Pohlheimer Segelflieger noch ein zweites Ferienspielangebot: das Fliegerlager. Dabei konnten Jugendliche von 14 bis 17 Jahren eine Schnupperwoche im Segelflugzeug verbringen. Mit einem ausgebildeten Fluglehrer durften sie dabei selbst abheben, fliegen und wieder landen. Wer dabei für das Hobby Segelfliegen Feuer fing, der konnte sich die Übungsstunden auf die Ausbildung für den Segelflugschein anrechnen lassen.

Im Fliegerlager lernen die Jugendlichen auch, das Segelfliegen ein Teamsport ist. Im Flugzeug mag man zwar alleine seine, aber die Pflege des Platzes und auch die Starts und Landungen gehen nur mit vielen Helfern, erklärte Blesik. Und wenn das Wetter nicht mitspielt, dann kann man gar nicht abheben. "Das ist wie das wirkliche Leben", schmunzelte der zweite Vorsitzende. "Aber man gewinnt auch viele neue Freunde."

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