Coronavirus

31 Arztpraxen bieten Schutzimpfungen

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Gießen (pm). 31 Hausarztpraxen im Landkreis Gießen haben sich gemeldet, um Corona-Schutzimpfungen für ihre Patienten anzubieten. Das Impfzentrum des Landkreises wird diese Praxen mit Impfstoff beliefern, den das Land Hessen über ein Extra-Kontingent im Rahmen des Pilotprojekts zur Impfung in Praxen bereitstellt.

Am 31. März werden insgesamt 20 Vials - so werden die kleinen Glasgefäße bezeichnet - mit Astrazeneca-Impfstoff an die Praxen ausgeliefert. Dies entspricht 200 Impfdosen. Am 7. April werden weitere 60 Vials, aus denen 600 Impfdosen entnommen werden können, an die Praxen geliefert. Insgesamt stehen also für die Anfangsphase 800 Impfdosen zur Verfügung.

»Die Mitarbeit der Hausarztpraxen ist zu begrüßen und wichtig, um mehr Impfungen in der Fläche zu erreichen«, sagt Landrätin Anita Schneider. Nach wie vor stehe nur sehr begrenzt Impfstoff zur Verfügung. Dennoch sei die Einbindung der Praxen wichtig, um später schnell und effektiv viele Menschen impfen zu können.

Impfzentrum liefert Nadeln und Spritzen

Details der Organisation wurden mit den teilnehmenden Praxen am Mittwochnachmittag in einer Videokonferenz geklärt. Auch die Praxen sind an die Vorgaben der Corona-Impfverordnung und die Berücksichtigung der Prioritätengruppen gebunden, wenn sie Patienten die Impfung anbieten. Das Impfzentrum des Landkreises beliefert sie mit Nadeln und Spritzen.

Die Dokumentation der Impfungen wird wie bisher zentral über das Impfzentrum ans Land Hessen und weiter an das RKI gemeldet. Die Weiterleitung der Daten aus den Praxen erfolgt elektronisch und datenschutzkonform über eine Schnittstelle, die der Landkreis eingerichtet hat. Die teilnehmenden Praxen rechnen ihre Leistungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen ab.

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