Impflotsen

1700 Termine organisiert

  • vonRedaktion
    schließen

Gießen (pm). Der Landkreis Gießen zieht einen Monat nach dem Start der Impflotsen-Aktion eine positive Zwischenbilanz: Gut 1700 Mal hat das Impflotsenteam Impftermine für ältere Menschen vereinbart, die dies selbst nicht schafften.

»Das ist ein tolles Ergebnis und zeigt, dass die Ansprechpersonen in den Rathäusern des Landkreises eine wichtige Unterstützung direkt vor Ort leisten«, sagt Landrätin Anita Schneider.

Mehr als 40 junge Menschen sind in den Städten und Gemeinden im Kreis im Einsatz, um telefonisch vor allem älteren und hilfsbedürftigen Personen Fragen rund um den Weg zur Corona-Schutzimpfung und den Ablauf der Impfung zu beantworten. Das Impflotsenteam war insbesondere in der ersten Phase der Terminvergabe über das zentrale Portal des Landes hilfreich.

Vorerst bis Ende Februar im Einsatz

»Viele ältere Menschen meldeten sich, weil sie nicht in der Lage waren, online oder über die zentralen Hotline-Nummern des Landes Termine zu vereinbaren. Häufig waren sie froh, eine echte Ansprechperson und nicht nur eine Bandansage zu hören«, erzählt Schneider. Das Impflotsenteam bleibt vorerst bis Ende Februar im Einsatz - mit der Option, es bei Bedarf wieder neu einzusetzen.

Die Lotsen helfen auch bei der Verteilung von medizinischen Masken an Bedürftige. Das Land Hessen stellt dem Landkreis etwa 45 000 Stück zur Verfügung, die zu einem großen Teil über die Tafeln verteilt werden. Aus eigenen Mitteln beschafft der Landkreis zudem 12 500 einfache medizinische Mund-Nase-Bedeckungen und 12 500 FFP2-Masken.

Weitere jeweils 5000 medizinische Masken und FFP2-Masken stellt der Landkreis für Asylbewerber zur Verfügung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare