Eigentlich wollte Aktivistin Carole Baskin nach Veröffentlichung der Netflix-Doku "Tiger King" keine Interviews geben.
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Eigentlich wollte Aktivistin Carole Baskin nach Veröffentlichung der Netflix-Doku "Tiger King" keine Interviews geben.

Seltenes Interview

"Tiger King": Peinlich - YouTuber legen Carole Baskin mit fieser Lüge rein

  • Sophia Adams
    vonSophia Adams
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Nach dem Erfolg der Netflix-Doku "Tiger King" wollte Carole Baskin keine Interviews geben. Mithilfe einer Lüge gelang es zwei YouTubern aber, mit ihr zu reden.

  • Die Netflix-Doku "Tiger King" kommt insbesondere bei amerikanischen Netflix-Nutzern sehr gut an.
  • Neben dem ehemaligen Zoo-Besitzer Joe Exotic steht auch Aktivistin Carole Baskin im Fokus der Medien.
  • Sie verweigerte jegliche Interview-Anfragen - bis auf eine.

Carole Baskin gefällt es ganz und gar nicht, dass sich die Netflix-Doku "Tiger King" (auf Deutsch: "Großkatzen und ihre Raubtiere") weltweit einer so großen Beliebtheit erfreut. Obwohl der exzentrische Zoobesitzer Joe Exotic im Fokus der Produktion steht, lassen die Macher kein gutes Haar an der Tierschutzaktivistin, die beinahe Opfer eines Mordkomplotts geworden wäre. 

"Tiger King" auf Netflix: Darum will Carole Baskin keine Interviews geben

Carole Baskins dunkle Vergangenheit kehrt Netflix keinesfalls unter den Tisch. Stattdessen greifen die Macher der Doku unter anderem das mysteriöse Verschwinden ihres Ehemanns auf, der bis dato nicht gefunden wurde. Gerüchten zufolge soll Baskin ihn ermordet und an ihre Raubkatzen verfüttert haben.

Die Tatsache, dass die Mini-Serie sich inbesondere mit diesem Thema befasst, veranlasste die Aktivistin dazu, ein furioses Statement* auf ihrer Homepage zu veröffentlichen. Damit sei von ihrer Seite alles gesagt. Interviews zu "Tiger King"* lehnt sie strikt ab, selbst wenn namhafte Zeitungen und Medienunternehmen sie darum bitten.

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Nach dem Erfolg von "Tiger King": YouTubern gelingt es, Carole Baskin zu interviewen

Letztendlich erklärte sich Baskin doch dazu bereit, ein Zoom-Interview zu geben. Die britischen YouTuber Josh Pieters und Archie Manners hatten die Ehre, mit der Aktivistin zu sprechen. Was Baskin aber nicht wusste: Die beiden haben sie ordentlich an der Nase herumgeführt.

Während des gesamten Interviews dachte die "Tiger-Königin", sie würde sich mit "The Tonight Show"-Moderator Jimmy Fallon unterhalten. Um die Scharade aufrechtzuerhalten, spielten die YouTuber Fragen ein, die Fallon in vergangenen Shows schon einmal stellte. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat, denn Baskin merkte nicht, dass sie belogen wurde.

Doch weshalb hat sie sich überhaupt für ein Interview entschieden, wo sie zuvor alle Angebote ablehnte? Eine Voraussetzung musste dafür erfüllt sein: Pieters und Manners sicherten von vornherein zu, keine Fragen zur Netflix-Doku zu stellen - und daran hielten sie sich. Stattdessen sprachen sie über die Coronavirus-Pandemie und Baskins Lieblingsthema, nämlich ihre Großkatzen.

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soa

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Viele haben gehofft, dass die 4. Staffel "The Last Kingdom" noch 2019 erscheint. Daraus wurde nichts, doch Andeutungen auf der offiziellen Instagram-Seite der Serie verrieten, dass es 2020 endlich so weit sein wird. © Netflix

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