Der Tatort feiert 50-jähriges Jubiläum.
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Bekommt der „Tatort“ mit Nora Waldstätten etwa bald eine neue Kommissarin?

Rückkehr zum „Tatort“

„Tatort“-Gerücht: Star aus Österreich als neue ARD-Kommissarin?

  • vonKim Luisa Engel
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Die österreichische Schauspielerin Nora Waldstätten wurde 2009 mit ihrer Rolle in „Tatort: Herz aus Eis“ schlagartig berühmt. Was ist dran an dem Gerücht, dass sie bald als Kommissarin zur ARD-Reihe zurückkehrt?

  • 2009 gelang Schauspielerin Nora Waldstätten ihr Durchbruch im „Tatort: Herz aus Eis“.
  • Seitdem spielte die Österreicherin in zahlreichen nationalen und internationalen Filmproduktionen mit.
  • Kehrt sie nun als „Tatort“-Kommissarin zurück zur ARD?

Echte „Tatort“-Fans kennen Nora Waldstätten schon länger: 2009 spielte sich die Österreicherin als intrigante und mordende Internatsschülerin Viktoria in „Herz aus Eis“ in die Herzen der Zuschauer und Zuschauerinnen. Doch nicht nur die Krimi-Fans zeigten sich begeistert, auch die Medien stimmten in den Lobgesang ein und Waldstätten heimste für ihre Darstellung den „New Faces Award“ der Zeitschrift „Bunte“ ein.

Seit 2014 ist die 39-Jährige fester Bestandteil der ZDF-Reihe „Die Toten vom Bodensee“, in der sie Kriminalinspektorin Hannah Zeiler mimt. Auch hier sorgt ihre schauspielerische Leistung immer wieder für Aufsehen, zuletzt brillierte sie in „Der Wegspuk“. Könnte nun ein Wechsel zu der Krimi-Reihe bevorstehen, die sie einst berühmt machte? Was ist dran an dem Gerücht, dass Nora Waldstätten als Kommissarin im ARD-“Tatort“ zu sehen sein wird?

Nora Waldstätten: Der Werdegang der Österreicherin

Nora Waldstätten wurde am 1. Dezember 1981 in Wien in das österreichische Adelsgeschlecht der Freiherren von Waldstätten hineingeboren. Sie ist eine Urenkelin des Generals und Militärschriftstellers Egon Freiherr von Waldstätten. Bis 2016 nutzte sie den Zusatz „von Waldstätten“ als Künstlername, seitdem tritt sie jedoch ohne das Adelsprädikat auf. Von 2003 bis 2007 studierte sie an der Universität der Künste Berlin Schauspiel, währenddessen wurde sie schon für mehrere Fernseh- und Kinoproduktionen engagiert.

Vor ihrem Durchbruch in „Tatort: Herz aus Eis“ hatte sie 2005 ihre erste Rolle in „Der Frauenflüsterer“ der ARD-Krimireihe. Nach ihrem großen Erfolg 2009 folgten nicht nur zahlreiche Filmauftritte, sondern auch Preise. Für den Film „Schwerkraft“ wurde sie 2010 bei dem Filmfestival Max Ophüls Preis als „Beste Nachwuchsschauspielerin“ ausgezeichnet. Neben Engagements in nationalen Filmen wurde Nora Waldstätten auch für internationale Produktionen gecastet. So verkörperte sie 2012 die Hauptrolle der Gwenda in der TV-Verfilmung von Ken Folletts Roman „Die Tore der Welt“. 2016 war sie an der Seite von Kristen Stewart in „Personal Shopper“ zu sehen, zuletzt neben Jude Law in der Fernsehserie „The New Pope“.

Nora Waldstätten: Gerüchte um Zukunft als „Tatort“-Kommissarin

Waldstättens Biografie lässt darauf schließen, dass sie eine der talentiertesten Schauspielerinnen des deutschsprachigen Raums ist. In ihrer nunmehr Karriere hat sie bereits die unterschiedlichsten Rollen verkörpert: Mörderin, Mädchen von nebenan und Kriminalinspektorin. Nur eine Rolle scheint noch zu fehlen, nämlich die der „Tatort“-Kommissarin. Schließlich war es die beliebte ARD-Reihe, die ihr vor mittlerweile fast zwölf Jahren zum Durchbruch verhalf - und Nora Waldstätten könnte sich durchaus vorstellen, als Ermittlerin statt als Mörderin zurückzukehren.

Die Schauspielerin verriet selbst gegenüber dem Portal „t-online.de“: „Natürlich wäre es interessant, auch einmal eine „Tatort“-Kommissarin zu spielen“. Immerhin sei ihre Karriere damals erst durch den „Tatort: Herz aus Eis“ so richtig ins Rollen gekommen. Es habe jedoch noch niemand gefragt, gibt die 39-Jährige zu. Ob das Telefon bei Nora Waldstätten also bald klingeln wird bleibt abzuwarten, das Zeug zur „Tatort“-Ermittlerin hat die Österreicherin alle mal.

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