„Tatort: Die Amme“ in der ARD:  Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer, li.) befragen Gustav Langer (Christian Strasser).
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„Tatort: Die Amme“ in der ARD: Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer, li.) befragen Gustav Langer (Christian Strasser).

Ab 20.15 Uhr im Ersten

„Tatort: Die Amme“ (ARD) gestern im TV: Handlung, Darsteller, Drehorte und Kritiken des Krimis

Das Erste zeigte gestern (28.03.2021) den Sonntagskrimi „Die Amme“. Die neuste „Tatort“-Episode aus Wien fällt düster aus.

  • Gestern Abend (Sonntag, 28. März 2021) läuft in der ARD eine neue Episode „Tatort“.
  • In „Die Amme“ ermittelt mit den Wienern eines der beliebtesten Teams der Krimi-Reihe.
  • Wir geben einen Überblick zu Handlung, Darstellern, Drehorten und Kritiken von „Die Amme“

Wien – Ein Quotenerfolg zum Jubiläum? Zu wünschen wäre es TV-Kommissar Moritz Eisner alias Harald Krassnitzer jedenfalls, der an der Seite von Bibi Fellner alias Adele Neuhauser eines der charismatischsten und deshalb beliebtesten Ermittler-Duos im „Tatort“ bildet. In „Die Amme“, der am Sonntagabend (20.03.2021) ab 20.15 Uhr als Erstausstrahlung im Ersten läuft, feiert der 60-Jährige seinen 50. Auftritt in der Kult-Reihe der ARD. Es geht um eine getötete Prostituierte, ein verschwundenes Kind und einen möglichen Serienkiller. Dürfen „Tatort“-Fans sich auf den Streifen freuen?

„Tatort“ gestern im Ersten: Das ist die Handlung von „Die Amme“ (ARD)

„Die Amme“ beginnt mit einem anonymen Alarmanruf bei der Polizei in Wien. In einer trostlosen Wohngegend wird eine Frau tot aufgefunden. Jana Gruber wurde in ihrem eigenen Haus überwältigt und brutal getötet. Sie scheint als Prostituierte gearbeitet zu haben – und Mutter eines Kindes zu sein, von dem plötzliche jede Spur fehlt. Das Zimmer des Zehnjährigen finden die Ermittler verwaist vor. Bald tut sich vor dem Team um Oberstleutnant Eisner und Majorin Fellner ein Abgrund auf: Ein Psychopath in Frauenkleidern sucht ihre Stadt heim, tötet Sexarbeiterinnen und verschleppt deren Kinder. Für die „Tatort“-Kommissare beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der in einem blutigen Showdown endet.

„Tatort: Die Amme“ (ARD) gestern im TV: Drehorte und Produktion des Films

Drehort von „Die Amme“ war natürlich die Heimat der fiktiven „Tatort“-Charaktere Moritz und Bibi: Die österreichische Hauptstadt Wien und deren nähere Umgebung. Eine Szene spielt beispielsweise auf dem Dach des dortigen Bundeskriminalamtes. Die Kameras für den TV-Krimi liefen im September und Oktober 2020. Die Firma Prisma Film produzierte den 90-Minüter im Auftrag des Österreichischen Rundfunks (ORF). Chrstoph Schier saß bereits zum dritten Mal für einen ORF-“Tatort“ auf dem Regiestuhl („Wehrlos“, „Die Faust“). Außerdem ist der gebürtige Österreicher für den BR-“Tatort“ „Lass den Mond am Himmel stehn“ verantwortlich, der 2020 Münchner Spitzen-Quoten holte.

„Tatort“ gestern im Ersten: Die Darsteller von „Die Amme“ (ARD) im Überblick

Star der Wiener „Tatort“-Folgen ist bekanntlich die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren. Der 60-jährige gebürtige Salzburger Harald Krassnitzer spielt Moritz Eisner, der seiner aufgekratzten Kollegin schonmal genervt über den Mund fährt, nur um ihr danach eine Einschlaf-CD zu schenken. Neben seiner Rolle als Wiener Ermittler kennt man ihn als Bergdoktor, den er in der gleichnamigen ZDF-Serie fast zehn Jahre lang verkörperte. Die 62-jährige Adele Neuhauser mimt den fehlerbehafteten Publikumsliebling Bibi Fellner, die in die „Die Amme“ schwer mit sich zu kämpfen hat. Die ehemalige Theaterschauspielerin wurde mit ihrer Rolle in der Krimi-Serie „Vier Frauen und ein Todesfall“ berühmt. Unterstützung bekommen die beiden diesmal von einer neuen Assistentin. Meret Schande (Christina Scherrer) ersetzt Manfred Schimpf alias Thomas Stipsits. Die Yoga-begeisterte Schauspielerin gibt eine beflissene Kollegin, die auch mit rüder Kritik zurechtkommt.

RolleDarsteller oder Darstellerin
Moritz EisnerHarald Krassnitzer
Bibi FellnerAdele Neuhauser
Ernst RauterHubert Kramar
Meret SchandeChristina Scherrer
JankoMax Mayer
SamuelEric Emsenhuber
Christa KollerAndrea Wenzl
Gustav LangerChristian Strasser
WaveSophie Aujesky
Dr. KreindlGünter Franzmeier
Jana GruberSusi Ramberger

Kritiken zum „Tatort“ gestern: Wie kommt „Die Amme“ an?

Ginge es allein nach den Kritikern, dürfte „Die Amme“ ein Erfolg werden. Stolze acht von zehn Punkten holt der neue „Tatort“ beispielsweise bei Christian Buß vom Nachrichtenmagazin „Spiegel“, der schreibt: „Extrem effektsicherer, nachtschwarzer Schocker in edler Optik.“ Für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) kommt Ursula Scheer zu dem Urteil, der heutige Fall sei einer der Härtesten für Eisner und Fellner bislang, zeige aber gerade warum das Duo „unentbehrlich“ sei. Fans der Figuren dürfen sich demnach besonders auf emotionale Szenen im Krankenhaus freuen. Wie entscheidend derweil ein guter Antagonist ist, dürfte dem Publikum hinreichend bekannt sein. So ist es ein gutes Zeichen, dass Elmar Krekeler von der Zeitung „Welt“ über Max Mayer als psychopathischen Janko sagt, dass dessen Performance „zum Fingernägelabbeißen gut“ sei. Claudia Tieschky schreibt für die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) von einem „fulminanten Krimi“, zu dem sie nur eine Empfehlung hat:„„Anschauen!“. (red/dpa/ag)

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