Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec ermitteln im „Tatort: Allmächtig“ heute um 20.15 Uhr.
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Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec ermitteln im „Tatort: Allmächtig“ heute um 20.15 Uhr.

ARD-Krimi

„Tatort“ heute: Drehort, Schauspieler, Kritiken, Handlung zu „Allmächtig“ im Ersten

  • Florian Dörr
    VonFlorian Dörr
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Mit dem Fall „Allmächtig“ zeigt die ARD heute (18.07.2021) einen „Tatort“ mit Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec. Die wichtigsten Infos zu Schauspielern, Inhalt, Kritiken und Drehorten im Überblick.

Das hatten sich seine Gäste anders vorgestellt. Albert A. Anast ist zu seiner eigenen Party nicht erschienen. Seit einigen Tagen ist er bereits verschwunden. Dabei ist gerade so viel los in seinem Leben, denn Anast ist das Gesicht einer neuen umstrittenen Reality-Show. Doch: Wo ist er nun abgeblieben. Im „Tatort: Allmächtig“ heute (18.07.2021) ermitteln die Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr.

Ihre Sorge: Sollte einer der anonym gebliebenen Zuschauer seine Morddrohung gegen Entertainer Albert A. Anast wahrgemacht haben? Die Ermittler tauchen ab in eine zynische Show-Welt, in der Erfolg besteht, Menschen rücksichtslos und auf niederträchtigste Weise bloßzustellen. Letztlich gibt es hier wohl kaum einen, der keinen Grund hatte, Anast nach dem Leben zu trachten.

„Tatort: Allmächtig“ heute (18.07.2021) in der ARD: Die Schauspieler

Mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl gibt der Fall „Allmächtig“ heute (18.07.2021) zwei Schauspielern eine Bühne, die quasi schon zum Inventar des „Tatort“ gehören. Während ihre Kollegen im Kommissariat wechselten, sind die beiden als Ermittler bereits seit 1991 im Einsatz. Vor diesem Hintergrund fast schon kurios: „Nemec und Wachtveitl wollten Berichten zufolge zunächst keine Verpflichtungserklärung für sechs Krimi-Folgen unterschreiben, weil sie zuvor noch nie für eine solche Zeitdauer engagiert worden waren und nicht abschätzen konnten, wie sich ihre Rollen, deren Beziehung und die Drehbücher entwickeln würden. Inzwischen sind sie seit 30 Jahren dabei.

Im „Tatort: Allmächtig“ ebenfalls als Darsteller an Bord: Alexander Schubert. Er gibt es Entertainer Albert A. Anast. Der Schauspieler ist unter anderem aus diversen Comedy-Formaten wie „Sketch History“ bekannt. Die Besetzung des ARD-Krimis im Überblick:

RolleSchauspieler
Ivo BaticMiroslav Nemec
Franz LeitmayrUdo Wachtveitl
Albert A. AnastAlexander Schubert
Pfarrer FruhmannErnst Stötzner
Pater RufusAlbrecht Abraham Schuch
Ines LohmillerClaudia Hübschmann
Nik ErdmannDominic Boeer
Sarah MöltnerTheresa Underberg

Eine Gastrolle hat auch Gregor Weber inne, den Fans des „Tatort“ als früheren Ermittler Stefan Deininger in Saarbrücken kennen.

„Tatort: Allmächtig“ heute (18.07.2021) in der ARD: Die Drehorte

Traditionell spielt der „Tatort“ mit den Ermittlern Ivo Batic und Franz Leitmayr in München. Auch für den Fall „Allmächtig“ war die Bayern-Metropole wieder Drehort. Die Arbeiten fanden im Sommer 2013 statt, Erstausstrahlung des Films, den die ARD heute (18.07.2021) wiederholt, war der 22. Dezember 2013. Doch: Das Team suchte auch Drehorte jenseits Münchens auf. So sind zahlreiche Szene in ländlichen Regionen mit Alpen-Panorama zu sehen.

„Tatort: Allmächtig“ heute (18.07.2021) in der ARD: Die Kritiken

Wie realistisch ist er? Ein klassischer „Tatort“ oder eher experimentell? Welche Rolle spielt das Privatleben der Kommissare? Der ARD-Krimi am Sonntag sorgen stets für Diskussionen unter den Fans. Auch beim Fall „Allmächtig“ heute wird es so sein. Entsprechend groß ist das Interesse an Kritiken. Was also schrieben die großen Nachrichtenportale zum Fall aus München? Der Überblick:

  • „Kann man einschalten, muss man aber nicht. Wenn man auf hemdsärmelige Grotesken und Neunziger-Jahre-Medienbashing steht, ist man mit „Mann beißt Hund“ immer noch besser bedient.“ (spiegel.de)
  • „Die Skrupellosigkeit des Reporters ist so aufgesetzt wie die Hilflosigkeit seiner Opfer, die Kritik an der Verrohung der Sitten in Kommerzmedien und Billig-TV so erwartbar wie plump. Und die Auflösung ist sinnlos pathetisch.“ (sueddeutsche.de)
  • „Die Rollen sind treffend besetzt, das Spiel des Ensembles überzeugt, aber so richtig in die Puschen kommt dieser Exorzismus-Krimi trotzdem nicht.“ (faz.net)

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