Johanna Schraml (l.) als Faye, Aaron Kissiov als Vlad und Arsseni Bultmann als Wolf in "Die Wolf-Gäng". FOTO: SONY PICTURES/DPA
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Johanna Schraml (l.) als Faye, Aaron Kissiov als Vlad und Arsseni Bultmann als Wolf in "Die Wolf-Gäng". FOTO: SONY PICTURES/DPA

Spaß für die ganze Familie

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Im Januar vor zwei Jahren hat Regisseur Tim Trageser den Kinder- beziehungsweise Jugendfilm "Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft" in die Kinos gebracht. Das turbulente, mit Schauspielerinnen wie Anja Kling und einer wunderbaren Andrea Sawatzki besetzte Stück rund um ein auf Miniaturgröße geschrumpftes Elternpaar und einen völlig überforderten Sohn, wurde 2018 unter anderem beim Kinder-Medienfestival "Goldener Spatz" mit Auszeichnungen bedacht.

Nun bringt der Filmemacher, der seine Kinolaufbahn vor 25 Jahren mit einem Kurzfilm ("Ein kurzer beschissener Abend") startete, ein weiteres Jugendabenteuer in die Kinos: Basierend auf der bekannten Jugendroman- und Hörbuch-Reihe "Die Wolf-Gäng" von Autor Wolfgang Hohlbein hat Tim Trageser ein Drehbuch von Marc Hillefeld verfilmt.

"Willkommen in Crailsfelden, wo seit 700 Jahren der Sitz der Penner-Akademie ist." Eine der "berühmtesten", so heißt es im Trailer zu diesem 96-Minüter, "magischen Schulen der Welt". Mit seinem Vater Barnabas hat es den 13 Jahre alten Vampir Vlad in eben dieses Crailsfelden verschlagen - einen verwunschenen Ort voller magischer Wesen, darunter Zwerge und Trolle. Kaum angekommen an der Penner-Akademie, schon passiert Vlad etwas ziemlich Unangenehmes: Beim Anblick einer, nicht allzu großen Wunde muss er sich übergeben - er kann kein Blut sehen. Doch Vlad ist nicht allein mit dieser kleinen Anomalie. Da wäre noch Faye, eine Fee, die von Flugangst geplagt wird. Sowie Wolf, ein Werwolf mit Tierhaarallergie.

Zusammen mit seinen neuen (Leidens-)Genossen aber kommt Vlad bald einer seltsamen, den Bürgermeister des Ortes betreffenden Verschwörung auf die Spur.

Mit dabei sind Darsteller wie Aaron Kissiov ("Liliane Susewind - Ein tierisches Abenteuer"), Rick Kavanian, Christian Berkel, Axel Stein sowie Sonja Gerhardt.

Auch Hessen ist in dem Film prominent vertreten: Schloss Braunfels, Büdingen, Marburg und Lauterbach dienten als Kulisse für den Fantasy-Streifen. Das Team war 2018 für insgesamt 40 Drehtage vor Ort.

Hauptdrehort war Alsfeld

Mit 21 Tagen war die Stadt Alsfeld sogar Hauptdrehort. Im fertigen Film kommt der Alsfelder Marktplatz beispielsweise groß raus: Er wird zum Zentrum der magischen Kleinstadt Crailsfelden und zum Dreh- und Angelpunkt der Handlung.

In Lauterbach wurde in der ehemaligen Villa Wegener gedreht. Für einige Innenaufnahmen aus der Akademie war die Aula der Alten Universität in Marburg und Schloss Braunfelds Schauplatz. Das Jerusalemer Tor, das Wahrzeichen der Stadt Büdingen, wird im Film zum Tor nach Crailsfelden. dpa

Der Fantasy-Film läuft in Alsfeld, Gießen (Kinopolis), Marburg, Nidda, Nidderau und Wetzlar.

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