Mehrere Personen haben sich um einen gestrandeten Wal versammelt.
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Warum stranden die Wale an der Küste von Mauritius? Darum geht es in dem ARD-Film „Retter der Meere: Tödliche Strandung“.

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„Retter der Meere: Tödliche Strandung“ (ARD): Darsteller, Handlung und Drehorte des Pilotfilms

  • vonLena Karber
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Das Erste zeigt am Samstagabend ab 20.15 Uhr den Film „Retter der Meere: Tödliche Strandung“. In diesem versuchen Forscher und Umweltaktivisten, ein Massensterben vor Mauritius zu verhindern.

  • Im Ersten läuft am heutigen Samstagabend (06.02.2021) der Film „Retter der Meere: Tödliche Strandung.“ 
  • In der fiktiven Geschichte spielen reale Umweltprobleme eine große Rolle.
  • Wir geben einen Überblick zu Handlung, Darstellern und Drehort der TV-Erstausstrahlung.

Eine fiktive Geschichte mit realen Problemen – der Spielfilm „Retter der Meere: Tödliche Strandung“ will zugleich unterhalten und informieren. Szenisch integrierte Dokumentarfilmaufnahmen und effektvolle Actionszenen führen die Zuschauer nach Mauritius, wo Forscher und Umweltaktivisten ein Massensterben verhindern wollen.

„Retter der Meere: Tödliche Strandung“ (ARD): Zusammenfassung der Handlung des Films

Der Meeresbiologe Reno Finnings hat die Gobal Ocean Foundation (GOF) zur Rettung der Meere gegründet, für die er um Spenden und Unterstützung wirbt. Sein Partner Pit Wagner leitet ein eingespieltes GOF-Team, das vor Mauritius eine Schutzzone betreut. Mit hochmodernem Equipment und ihrem Forschungsschiff überwachen die Ozeanografin Yuna Bartosch und der Meerestechniker Morten Solheim die Wiederaufforstung eines Korallenriffs.

Doch schon bald kommt es zu Konflikten innerhalb des Teams: Um in der Nähe eine zweite Schutzzone auszuweisen, sucht Reno gegen den Willen seines Partners die Zusammenarbeit mit der mächtigen Ministerin de Chazal und dem Luxushotelier Aigner. Und auch die Aufnahme einer Verhaltensforscherin für Meerestiere in das GOF-Team sorgt für Spannungen zwischen den Gründern.

Zeit, um ihre angestauten Konflikte auszutragen, gibt es aber kaum. Als ein totes Walbaby am Strand angespült wird, kommen die Meeresaktivisten einem Müllskandal und weiteren Verstößen gegen die Schutzbestimmungen auf die Spur. Schon bald müssen sie ein Massensterben verhindern, denn die Walmutter sucht verzweifelt nach dem Jungtier. Wenn sie die Orientierung verliert, könnte sie die ganze Pottwalgruppe an den Strand führen – und damit in den Tod! Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit für das GOF-Team, das herausfinden muss, wieso die Meeressäuger die Orientierung verlieren.

„Retter der Meere: Tödliche Strandung“ (ARD): Darsteller, Produktion und Drehort der Erstausstrahlung

Der ARD-Film wurde vom 22. Oktober bis 17. November 2019 auf Mauritius gedreht. In einem international besetzten Ensemble spielen Daniel Roesner und Hannes Jaenicke die Hauptrollen. Letzterer hat sich nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Umweltaktivist einen Namen gemacht und wurde bereits mehrfach für seine Sendungen und Dokumentationen über gefährdete Arten ausgezeichnet. Er erhofft sich von dem Film nach eigenen Angaben „auf den Zustand unserer Gewässer und Ozeane aufmerksam zu machen und die Zuschauerinnen und Zuschauer für den Meeresschutz zu begeistern“.

 „Retter der Meere: Tödliche Strandung“ ist ein Pilotfilm. Wenn der Film genug Zuschauer findet, soll eine Reihe daraus werden. Das Drehbuch zum Film, das auf einer Vorlage von Hanno Raichle beruht, stammt von Nils-Morten Osburg. Regie führte Sven Fehrensen.

RolleDarsteller und Darstellerinnen
Pit Wagner Daniel Roesner
Dr. Reno FinningsHannes Jaenicke
Dr. Manuela HauserHaley Louise Jones
Morten SolheimErik Madsen
Yuna BartoschLuka Omoto
Frank AignerRaymond Thiry
Opaline de ChazalGontse Ntshegang

„Retter der Meere: Tödliche Strandung“ (ARD): Wie viel Wahrheit steckt in der fiktiven Geschichte?

An dem Film war auch der Meeresbiologe und Walexperte Dr. Karsten Brensing beteiligt. Er hat das Drehbuch auf sachliche Fehler untersucht. „Der Film ist natürlich Fiktion und einer spannenden Geschichte muss manchmal auch ein bisschen Realitätsnähe geopfert werden“, sagt er. Im Großen und Ganzen seien die im Film gezeigten Probleme jedoch real.

Tierfreude dürfen jedoch aufatmen: Die Szenen, die ein gestrandetes Walbaby zeigen, sind nicht real. Für den Film wurde in Südafrika ein maßstabsgetreues Walkalb gebaut und nach Mauritius transportiert. Dieses ist sowohl bei Szenen auf dem Land als auch bei Szenen im Wasser teilweise zum Einsatz gekommen.

Bereits online in der Mediathek: „Retter der Meere: Tödliche Strandung“ (ARD)

Der Film „Retter der Meere: Tödliche Strandung“ wird am heutigen Samstagabend (06.02.2021) um 20.15 Uhr im Ersten erstausgestrahlt. Zudem kann man den Film bereits jetzt in der ARD-Mediathek abrufen. Dort soll er drei Monate lang verfügbar sein.

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