Mitreißende Schwestern

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Mit ihrer Romanverfilmung "Little Women" macht die 36-jährige Kalifornierin Greta Gerwig gerade Schlagzeilen. Das hat die Regisseurin, Schauspielerin und Drehbuchautorin so nicht unbedingt gewollt. Denn nach der Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen in diesem Monat lamentierten Kritiker und Fans, dass Gerwig in der Sparte "Beste Regie" übergangen wurde.

Doch der Liebling der Independent-Film-Szene kann sich mit sechs Nominierungen für Hollywoods höchsten Preis trösten: "Little Women" ist in der Top-Sparte "Bester Film" im Rennen, Hauptdarstellerin Saoirse Ronan und Nebendarstellerin Florence Pugh sind nominiert, Gerwig selbst könnte den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch gewinnen. 2018 war sie mit ihrem Regiedebüt, der Tragikkomödie "Lady Bird", als erst fünfte Frau überhaupt für den Regie-Oscar nominiert worden, ging am Ende aber leer aus.

Das starbesetzte Schwestern-Drama ist in jeder Hinsicht preiswürdig. Gerwig begibt sich diesmal auf eine Zeitreise zurück in die 1860er Jahre, gegen Ende des amerikanischen Bürgerkriegs. Vorlage ist der Jugendbuchklassiker "Betty und ihre Schwestern" der amerikanischen Autorin Louisa May Alcott. Es geht um die Romanzen, Träume und Ambitionen von vier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein können. dpa

Der Film startet in Gießen (Kinocenter) und Marburg (Capitol)

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