Komödie über das Absurde

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Die Spannungen in Nahost müssen nicht zwangsläufig als düstere Dramen ins Kino kommen. Das beweist nun auch der Palästinenser Elia Suleiman. Der Regisseur lässt sich vielmehr zu einem ironischen Film inspirieren. "Vom Gießen des Zitronenbaums", eine deutsche Koproduktion, wurde beim Festival Cannes im vergangenen Jahr bereits mit einer lobenden Erwähnung der Jury geehrt.

Suleiman ist hier wie schon in seiner gefeierten, schwarzen Komödie "Göttliche Intervention" erneut selbst vor der Kamera zu sehen: Die Hauptfigur Elia, ein Künstler, verlässt Palästina und will sich ein neues Zuhause suchen. Doch auch im Ausland erinnert ihn vieles an die Heimat. Egal, ob in Paris oder New York: Es sind kleine Situationen, Begegnungen mit anderen Menschen, die ihm verdeutlichen, dass er Palästina nicht wirklich hinter sich lassen kann.

"Vom Gießen des Zitronenbaums" kommt dabei ohne viele Worte aus. Vielmehr agiert der 59-jährige Suleiman als stiller Beobachter, was das Absurde oft noch einmal grotesker erscheinen lässt. dpa

Elia bei seiner Reise begleiten kann man in Lich (Traumstern).

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