Familienfilm zum Thema Demenz

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Was tun, wenn die eigene Oma in ihrem Friseursalon auf einmal das Wechselgeld nicht mehr richtig herausgeben kann? Und den Kundinnen nach dem Lockenwickeln Kinderlollis zum Mitnehmen anbietet? Die zehnjährige Romy muss sich etwas einfallen lassen. Jeden Tag geht das Mädchen deswegen nach der Schule zur Oma in den Salon, weil ihre alleinerziehende Mutter bis spät arbeitet. Aus dem zunächst widerwilligen Arrangement wird eine verschworene Freundschaft, als Romy merkt, wie sehr die Großmutter ihre Hilfe braucht.

Mit "Romys Salon" hat Regisseurin Mischa Kamp aus dem Thema Demenz und all der darin wohnenden Unausweichlichkeit nach dem gleichnamigen Buch (und Drehbuch) von Tamara Bos einen berührenden, quicklebendigen Film gemacht, der sich wunderbar für einen Familien-Kinobesuch anbietet. Wie schon 2005 der Kinoerfolg "Ein Pferd für Winky" zeichnet sich auch das neue Projekt des niederländischen Duos dadurch aus, dass es seine Figuren auf humor- und liebevolle Weise durch und durch ernst nimmt. dpa

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