"Emma" sorgt für Wirbel

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Bevor Jane Austen im Jahr 1815 ihren Klassiker "Emma" veröffentlichte, soll die Schriftstellerin gesagt haben: "Ich werde eine Heldin erschaffen, die niemand außer mir besonders mögen wird." Doch Austens Emma erfreut sich immer noch großer Beliebtheit.

Regisseurin Autumn de Wilde, die sich zuvor als Fotografin, mit Musikvideos und mit Konzertfilmen einen Namen gemacht hat, gibt mit der peppigen Leinwandadaption von "Emma" ihr Kinodebüt. Die in Deutschland noch ziemlich unbekannte Anya Taylor-Joy ("Peaky Blinders") spielt die privilegierte Titelheldin Emma Woodhouse. Die junge Dame sorgt als Kupplerin in einem fiktiven englischen Dorf des frühen 19. Jahrhunderts für allerlei Wirbel und Liebeskummer. Gegenüber Douglas McGraths Komödie von 1996 hat Regisseurin de Wilde "Emma" visuell deutlich aufgefrischt. Ihre Komödie ist zudem charmant besetzt.

"Emma" wird gezeigt in Gießen (Kinocenter) und Marburg (Capitol).

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