„Der Kommissar und die Wut“ (ZDF) dreht sich um die Entführung eines jungen Mannes und deren tragische Hintergründe.
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„Der Kommissar und die Wut“ (ZDF) dreht sich um die Entführung eines jungen Mannes und deren tragische Hintergründe.

Heute um 20.15 Uhr

„Der Kommissar und die Wut“ (ZDF): Handlung, Darsteller und Drehorte des Krimis

Das ZDF zeigt heute ab 20.15 Uhr den Krimi „Der Kommissar und die Wut“ über Clans, illegale Autorennen und Erpressung. Ein Überblick zu Handlung, Darstellern und Drehorten.

  • Zur besten Sendezeit kommt im ZDF heute die Erstausstrahlung „Der Kommissar und die Wut“.
  • Ab 20.15 Uhr läuft das hochkarätig besetzte Krimi-Drama, das ein brandheißes Thema aufgreift.
  • Wir geben einen Überblick zu Handlung, Darstellern und Drehorten des ZDF-Films.

Berlin – Der TV-Winter meint es bis dato gut mit den geneigten Zuschauerinnen und Zuschauern. Das Erste legte mit der 50-Jahre-Tatort-Doppelfolge „In der Familie“ und dem Event-Dreiteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes“ jüngst stark vor, nun zieht auch das ZDF mit einer Erstausstrahlung nach, die es in sich hat. Am heutigen Montag (07.12.2020) läuft zur Primetime im Zweiten „Der Kommissar und die Wut“ mit Roeland Wiesnekker, Benno Fürmann und Ulrike C. Tscharre in prominenten Rollen – und einem hochbrisanten Thema: der Berliner Raser-Szene.

„Der Kommissar und die Wut“ (ZDF): Die Handlung des Premieren-Krimis

„Der Kommissar und die Wut“ beginnt mit einem verschwundenen Jugendlichen. Der 19-jährige Tim Jatzkowski (Aaron Hilmer) kommt eines Tages nicht nach Hause. Wenig später klingelt bei dessen Vater, dem Luxusautohändler Heiner Jatzkowski (Benno Fürmann), das Telefon. Ein Erpresser fordert eine Million Euro. Die Entführung ruft Kommissar Martin Brühl (Roeland Wiesnekker) auf den Plan, der die Eltern überzeugen will, zu zahlen. Während Mutter Britta Jatzkowski (Ulrike C. Tscharre) panisch wird, gibt Vater Heiner, der verdächtige Kontakte ins Clan-Milieu hat, sich cool, bezweifelt die Kompetenz der Polizei und meint, alles unter Kontrolle zu haben.

Eine erste Spur führt Ermittler Brühl zum Weinhändler Oliver Froeling (Lucas Gregorowicz). Ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Brühl, Froeling und Jatzkowskis äußerst gefährlichen Kunden beginnt. Martin und seine Kollegin Susanne (Meike Droste) stoßen auf eine zurückliegende Tragödie – ein nächtliches Autorennen auf dem Berliner Kurfürstendamm, das eine Frau das Leben gekostet hat. Als dann ein Nachbar erzählt, so ein „Drecksraser“ habe die Frau des Weinhändlers totgefahren, scheint klar, wohin die Reise in „Der Kommissar und die Wut geht“. Doch der ZDF-Krimi hält noch einige überraschende Wendungen bereit.

„Der Kommissar und die Wut“ (ZDF): Drehort Berlin ist kein Zufall

Illegale Autorennen in Berlin sind ein Thema des ZDF-Krimis „Der Kommissar und die Wut“.

Ein illegales Autorennen mit tödlichem Ausgang? Berlin? Der Ku‘damm? Da dürfte es bei vielen aufmerksamen Zuschauerinnen und Zuschauer klingeln. Und tatsächlich: „Der Kommissar und die Wut“ ist inspiriert von einem echten Vorfall aus dem Jahr 2016, bei dem zwei Raser bei einem Rennen auf dem Kurfürstendamm einen Menschen töteten. Der folgende spektakuläre Prozess, in dem einer der Fahrer wegen Mordes verurteilt wurde, machte wochenlang Schlagzeilen.

Die Raser-Szene ist nicht erst seitdem ein viel diskutiertes Thema in Berlin, dem Schauplatz des ZDF-Krimis. So erzählt Produzent Moritz von der Groeben, dass die Idee zu dem Film „aus der täglichen Erfahrung in Berlin“ entstanden sei. „Hilflos schauen wir zu, wie rücksichtslose Fahrer provozierend über die Hauptstraßen brettern, im wirren Glauben, stets Herr über ihr Gefährt zu sein“, so von der Groeben. Zu sehen sind bekannte Schauplätze Berlins, wie die berühmte Flaniermeile Ku‘damm oder die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.

„Der Kommissar und die Wut“: Beginn für Krimi-Reihe im ZDF mit prominenten Darstellern?

Regie geführt hat in „Der Kommissar und die Wut“ der Wahl-Berliner Andreas Senn („Tatort“, „Bella Block“, „Usedom-Krimi“), der 2017 „Der Kommissar und das Kind“ inszenierte. Schon damals schlüpfte der bekannte Film- und Fernsehschauspieler Roeland Wiesnekker (u.a. „Tatort“ aus Frankfurt) in die Rolle des Kommissars Brühl. Nun hat das ZDF die Figur reaktiviert, ein dritter Film ist in Planung – der Beginn einer neuen Krimi-Reihe?

Im neuen Streifen, den der mehrfache „Tatort“-Autor Christoph Darnstädt geschrieben hat, trifft Wiesnekker mit Benno Fürmann („Babylon Berlin“, „Anatomie“, „Sin Eater“) auf einen der Stars der deutschen Film-Szene, der auch schon für internationale Produktionen spielte. Ihnen an der Seite stehen unter anderem die aus Krimi- und Fernsehproduktionen allseits bekannte Ulrike C. Tscharre und die Theater- und Film-Darstellerin Meike Droste.

RolleDarsteller
Martin BrühlRoeland Wiesnekker
Susanne KochMeike Droste
Heiner JatzkowskiBenno Fürmann
Britta JatzkowskiUlrike C. Tscharre
Oliver FroelingLucas Gregorowicz
MattuschekMichael Schenk
Tim JatzkowskiAaron Hilmer
FraukeSara Fazilat
MuktharSami Nasser 
SamirHassan Kello
Camille FroelingKatrine de Candole

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