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Der Moment, in dem Claus Kleber die Nachricht vorträgt, die sich zum Glück als unwahr herausstellt.

Wie bitte?!

Claus Kleber schockt ZDF-Zuschauer im „heute journal“ mit seltsamer Ansage

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    Marc Dimitriu
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Nachrichtensprecher Claus Kleber im „heute journal“ auf ZDF gleich zu Beginn für einen Schock-Moment gesorgt. Viele Zuschauer dürften irritiert gewesen sein.

Update vom 5. April 2019: Am Donnerstag sorgte Claus Kleber für einen großen Schock-Moment im „heute journal“. Seine ersten Worte in der Sendung fielen mit ernstem Blick wie folgt aus:

„Guten Abend! Zu Wasser und in der Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete unterwegs nach Estland, um die russischen Verbände zurückzuschlagen, die sich dort ähnlich wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.“

Wie bitte? Deutschland in einen Krieg verwickelt? In dem Moment dürften manche, die sich den ganzen Tag nicht mit Nachrichten beschäftigt haben, aufgehorcht haben und in Sorge verfallen sein. Genau die löst Kleber aber sogleich auf. Ohne große Pause fährt er fort.

„Keine Sorge. Das ist nicht so. Das ist nur eine Vision. Aber eine realistische. So etwa müsste nämlich im Ernstfall die Antwort der NATO aussehen auf einen Angriff auf das Territorium eines ihrer Mitgliedsstaaten. Und sei er so klein wie Estland. Wenn das in Frage gestellt scheint, würde die Abschreckung brüchig, die seit 70 Jahren den Frieden in Europa sichert. Das Problem ist heute, dass der Bestand des Bündnisses zu seinem 70. Geburtstag brüchiger erscheint als jemals in seiner Geschichte. Einer bisher beispiellos erfolgreichen Geschichte.“

Die für wenige Sekunden echt wirkende Schilderung eines Einsatzes Deutschlands in Estland diente also nur dazu, aufzurütteln und den TV-Beitrag zur NATO einzuleiten. Ein sehr ungewöhnlicher Weg, den Claus Kleber beim „heute journal“ gewählt hat - aber dafür ist der Moderator ja bekannt und wird von vielen Zuschauern geschätzt. 

„Er steht völlig neben sich“: Notre-Dame-Feuer geht Claus Kleber im „heute journal“ extrem nah

Ein Gag, den sich Claus Kleber fürs "heute journal" ausgedacht hat, ist niemandem aufgefallen - auch Gundula Gause nicht.

Die Kombination aus Text und Bild sorgte im ZDF-"heute journal" für Kritik - die Aufnahmen sollten "Appetit machen".

Revolution beim ZDF-„heute journal“ für Claus Kleber und Kollegen

Update vom 28. März 2019: Wie wir bereits am 1. März berichtet hatten, verdoppelt das ZDF-„heute journal“ die Sendezeit am Sonntag. Die erste 30-minütige Sendung wird am 31. März um 21.45 Uhr laufen. Das beliebte Nachrichtenmagazin wird damit pro Jahr zwölf Stunden mehr Informationsprogramm anbieten. Wulf Schmiese, Redaktionsleiter des "heute journal", erklärt die Verlängerung der Sendezeit: „Logistisch ist der Sonntag eine Herausforderung, da der schnelle O-Ton aus Behörden, Unternehmen oder politischen Institutionen dann kaum zu bekommen ist. Stattdessen haben wir nun Zeit, die Nachricht hinter der Nachricht noch stärker zu beleuchten. Wir werden nun auch sonntags vielfältig, ausführlich und hintergründig berichten. Auch ein aktuelles Interview ist nun schon am Sonntag möglich – mit uns kann die neue Nachrichten-Woche beginnen." 

Grund ist auch das wachsende Zuschauerinteresse am „heute journal“. Seit Jahren steigen die Quoten der Nachrichtensendung. Im Januar und Februar 2019 sahen im Schnitt 3,89 Millionen Zuschauer das "heute journal" im ZDF, bei einem Marktanteil von 13,9 Prozent.

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Claus Kleber wählt im ZDF-„heute journal“ deutliche Worte: „Irrsinn!“

Update vom 08. März 2019: Eigentlich ist es die Aufgabe eines Nachrichten-Anchors, neutral zu bleiben. Aber eine Institution wie Claus Kleber darf sich in Ausnahmefällen auch mal das Gegenteil erlauben. Wenn es dem Thema angemessen ist. So passiert ist es am Mittwochabend! In seiner Ansage machte Kleber keinen Hehl daraus, was er vom Thema „Politischer Aschermittwoch“ hält.

Man kann schon einen gewissen genervten Blick erahnen, als er die Zuschauer begrüßt. „Guten Abend, im politischen Kalender steht heute wieder das übliche Kapitel Irrsinn! Es ist Aschermittwoch“, so Kleber. „Menschen, von denen wir verlangen, dass sie mit Maß und Ziel den Nutzen des Landes mehren, werden da gezwungen, möglichst dicke Kracher rauszuhauen wie seinerzeit die Recken der Bierzelthistorie.“

Es folgt ein Beitrag mit historischen Bildern vom politischen Aschermittwoch. Dann einer mit aktuellen. „Das war jetzt schon schön“, gibt Kleber zu. „Auch interessant. Aber kein Brüller. Und so bleibt der spektakulärste, jedenfalls der meistbesprochene, Narren-Auftritt dieser Session, der von Annegret Kramp-Karrenbauer vor dem Stockacher Narrengericht. Das Gericht danach in sozialen und anderen Medien war entschieden schlimmer für sie. Sie wurde dort verurteilt wegen Diskriminierung sexueller Minderheiten. Hat sie nicht gemacht, der Zusammenhang war ein ganz anderer. Aber Fastnacht ist nun mal keine gute Zeit für komplexe Begründungen.“ Danach leitet Kleber über zum Auftritt von AKK in Demmin.

Claus Kleber findet gleich zweimal deutliche Worte - für den „Irrsinn“ Politischer Aschermittwoch, und zudem nimmt er Kramp-Karrenbauer in Schutz. An so viel Klartext werden sich sowohl Fans als auch Kritiker des „heute journal“-Manns wieder reiben können ...

Für „Reibung“ sorgt unterdessen übrigens auch ein kurz vor dem Aschermittwoch gestarteter Vorstoß: Der „Verein Deutsche Sprache“ hat eine Unterschriftenaktion gegen das Gendern lanciert. In einer aktuellen Ausgabe des „heute journal“ wurde ein Interview vom ZDF offenbar stark verkürzt. 

ZDF erklärt große Änderung beim „heute journal“

Update vom 01. März 2019: Das „heute journal“ im ZDF wird auch sonntags bald eine halbe Stunde lang sein. Warum die Sendezeit an Sonntagabenden ab dem 31. März verdoppelt wird, hat nun „heute journal“-Redaktionsleiter Wulf Schmiese im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen verraten. „Sonntags haben wir starke Quoten – Millionen schalten nach dem ‘Tatort‘ zu uns. Offenbar haben viele nach der Krimiwelt das Bedürfnis zu erfahren, was in der echten Welt los ist.“ 

Diesem Bedürfnis will man beim ZDF nun Rechnung tragen, indem man mehr Platz schafft für politische Themen. Laut Schmiese sollen künftig „ein politisches Gespräch“ und „zwei, drei zusätzliche Beiträge“ im sonntäglichen „heute journal“ untergebracht werden. „Dreißig Minuten sind lang in Zeiten, in denen Informationshäppchen en masse angeboten werden und das Info-Verhalten zunehmend asthmatisch wird mit wenigen Zeichen und Bildern wie auf Twitter oder Instagram“, so der Chef von Marietta Slomka und Klaus Cleber.

Anlässlich des „Woodstock“-Jubiläums hat Claus Kleber im ZDF-„heute journal“ zu einer ungewöhnlichen Ansage ausgeholt - samt verbotenem Wort.

Das „heute journal“ mit Claus Kleber wagt einen bemerkenswerten Schritt.

Update vom 18. Januar 2019: Das ZDF verlängert sein „heute journal“ am Sonntagabend (21.45 Uhr). Vom 31. März dieses Jahres an soll die Sendezeit von 15 auf 30 Minuten verdoppelt werden, teilte der Sender am Freitag mit. Das Interesse an verlässlichen Informationen und Orientierung habe spürbar zugenommen, erklärte Intendant Thomas Bellut. 

„Deshalb ist es für uns ein logischer Schritt, das „heute journal“ am sehintensivsten Abend der Woche deutlich auszubauen.“ Im vergangenen Jahr erreichte das Nachrichtenmagazin den Senderangaben zufolge im Schnitt 3,77 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 14,1 Prozent, das war der höchste Wert für das „heute journal“ seit 1995.

Update vom 11. Januar 2019: Claus Kleber hat diese Woche bisher Pause beim „heute journal“: Verschiedene Kolleginnen und Kollegen sitzen beim ZDF-Abend-Magazin hinterm Pult. Zuletzt war er am Samstag im Einsatz. Und es ist gut möglich, dass er sich seitdem von einer ganz speziellen Ansage erholen muss.

Es ging um den Hacker-Skandal in Deutschland. Und seine Anmoderation des Beitrags nahm gleich mehrere unerwartete Wendungen (hier zu sehen ab 4.45 Min).

„Menschen in Deutschland sollen nie und nirgends schutzlos sein“, holt er aus, „auch nicht im Internet. Dafür wird einiger Aufwand getrieben.“

„Da gibt es das Bundesamt für IT-Sicherheit“, so Claus Kleber, der das „IT“ etwas irritierend Deutsch ausspricht. Und dann geht‘s los! „Mit Cyber-Abwehrzentrum, das in kritischen Fällen Mobile Incident Response Teams in Marsch setzen kann, es gibt Spezialisten in den Landeskriminalämtern und dem BKA und bei den diversen Staatsanwaltschaften. Das hat alles nichts geholfen, als wohl ein Einzelkämpfer, der sich ‚God‘, ‚Gott‘, nennt, Daten von vielleicht Ganz- und Halbprominenten sammelte und öffentlich machte.“

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Die Ansage geht noch kurz weiter, aber schon zu dem Zeitpunkt dürften viele Zuschauer beeindruckt sein. Denn vor allem das Wort „Mobile Incident Response Teams“ spricht er fehlerlos und auf den Punkt aus, reißt dabei seinen Mund theatralisch auf und kneift die Augen zusammen. Und wie Claus Kleber die Geschwindigkeit seiner Worte von Affenzahn zu gaaaaaanz langsam changiert, gleicht fast schon einem Rapper oder Poetry-Slam-Teilnehmer. Hier weiß jemand, wie er mit Worten jonglieren kann - und lässt die ZDF-Zuschauer daran teilhaben.

Apropos Rap: Kannten Sie diese Einlage schon, die es von Claus Kleber einst zu bestaunen gab?

Video: Claus Kleber rappt wie die Fantastischen Vier

Claus Kleber wirkt im „heute journal“ kurz nervös - ZDF-Moderator redet plötzlich über Intimes

Update vom 7. Januar 2019: Auch am Freitag hat Claus Kleber für einen ungewöhnlichen Moment im „heute journal“ gesorgt - und zwar gegen Ende der Sendung. Da wurde er nicht wie üblich mit gewisser Distanz hinter dem Pult sitzend gefilmt. Sondern der Kameramann ist auf der selben Seite des Pults. Eine Einstellung, die wohl Nähe vermitteln soll.

Claus Kleber hat die Beine überkreuzt, wirkt nervös. Erst zeigt er die „Merkel-Raute“ mit seinen Händen, dann bewegt er diese ganz unruhig. Und: Der 63-Jährige redet plötzlich über Sex!

Die ungewöhnliche Ansage, die er macht, könnte der Grund für die mögliche Nervosität sein. Er kündigt eigentlich „nur“ einen Beitrag über einen neuen Kinofilm an. Aber das mit eindringlichen Worten. Und zu einem intimen Thema.

„Wer glaubt, dass offen ausgelebte Sexualität in mancherlei Geschlechtlichkeit eine moderne Erscheinung sei“, holt Claus Kleber aus, „der kann sich ab diesem Wochenende im Kino auf unterhaltsam spannende Weise eines anderen belehren lassen. Das verdanken wir in erster Linie NICHT dem Film ‚Colette‘, den Theo Koll uns vorstellt. Sondern der wahren Freidenkerin und frei liebenden Colette, die Paris in der Belle Époque am Anfang des letzten Jahrhunderts auf den Kopf stellte. Die Leute dachten damals, sie erlebten einen Skandal. Es war tatsächlich der Anfang einer Revolution, die offenbar immer noch nicht ganz zu Ende ist.“

Dass sich Kleber bei einem Wort verhaspelt, macht ihn nur noch sympathischer. Denn bei aller Routine war das für ihn wohl keine Allerwelts-Ansage. 

Jener Film „Colette“ enthält die eine oder andere freizügige Szene. Und hat Keira Knightley als Hauptdarstellerin parat. Im Film „Colette“ schreibt sie aber nicht nur Briefe, sondern auch Bücher - viele erfolgreiche Bücher. Denn Schriftstellerin Sidonie Gabrielle Colette (1873-1954) zählt in Frankreich zu den bedeutendsten Autorinnen ihrer Zeit. Sie war die erste Frau, die dort ein Staatsbegräbnis erhielt.

Der Film von Regisseur Wash Westmoreland („Still Alice“) gibt nicht nur einen Einblick in das Leben einer der schillerndsten Persönlichkeiten von Frankreichs Künstlerszene. Er hat auch feministische Züge und zeigt, in welchem Zwiespalt Frauen rund um die Jahrhundertwende waren: zwischen Emanzipation und traditionellen Rollenmustern. Colette bewegt sich zwischen den Grenzen, trägt mal Hosen, mal Rock, legt sich immer wieder mit ihrem Mann an und fängt etwas mit Frauen an - pikante Szene inklusive. 

Im „heute journal“ wird Claus Kleber wieder humorig

Update vom 1. Januar 2019: Claus Kleber hat es wieder getan! Im „heute journal“, dem hochseriösen Flaggschiff des ZDF, herrschen ja ähnliche ungeschriebene Gesetze wie bei der „Tagesschau“: Die Sprecher sollen sich im Hintergrund halten und die Nachrichten und Hintergründe präsentieren, nicht aber groß selbst in Erscheinung treten. Schon gar nicht humorig. Doch genau das hat Claus Kleber beim „heute journal“ schon in der Vergangenheit immer wieder gemacht. Und nun auch am Sonntag. Diesmal durfte er aber mehr denn je. Denn es galt, einen humorigen Jahresrückblicks-Beitrag zu präsentieren. 

Der Redakteur sei auf Tauchgang nach den Perlen 2018 gegangen, kündigt Claus Kleber an, von diesem sei er zurückgekommen „mit Schalk im Nacken und einigem Zwinkern in den Augen“, so Kleber. Der das mit einem dicken eigenen Zwinkern seines linken Auges untermauert.

Der Hoppla-Moment folgt aber erst, als der mit lustiger Musik untermalte Beitrag einige Minuten später endet. Denn als Kleber wieder im Bild ist, gibt‘s von ihm mit breitem Grinsen ein ausgelassenes „Tadamm!“ Das klingt zwar ein wenig nach Fasching, macht diese TV-Legende aber doch nur noch sympathischer. Nachdem er schon vor kurzem (siehe unten) die Etikette eines Nachrichtenformats leicht gedehnt hatte.

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Klebers Abschiedsworte an jenem 30. Dezember: „Wir sehen uns, wenn Sie uns so treu bleiben wie wir Ihnen, nächstes Jahr. Möge es ein gutes werden.“ Gundula Gause ergänzt: „Und ein friedliches.“ Kleber kann auch das nicht unkommentiert stehen lassen: „Du hast recht“, sagt er und klopft dazu dreimal mit der Hand auf den Tisch.

Zu sehen und hören ist das alles hier am Ende in der ZDF-Mediathek:

Claus Kleber gibt vor der Kamera eine musikalische Einlage

Update vom 22. Dezember 2018:

Mainz - Claus Kleber ist ein hochseriöser Journalist - da passt es eigentlich nicht dazu, im „heute journal“ ein Lied zu trällern. Doch genau das hat er am Freitagabend, 21.12. gemacht. Was war passiert? Im „heute journal“ lief ein Beitrag zum Ende einer Ära. Jener des deutschen Steinkohle-Abbaus. Dieser schloss damit, dass die Kumpels gemeinsam das traditionelle Steigerlied („Glück auf ...“) sangen. 

„heute journal“-Moderator summt „Glück auf“

Als der Beitrag endet, wird Kleber eingeblendet. Und: Man hört ihn! Wie er das Lied scheinbar gedankenversunken mitsummt. Bevor er tief Luft holt und zum nächsten Thema kommt.

Hat Claus Kleber nicht gemerkt, dass er schon wieder auf Sendung ist? War es eine Panne? Oder eine Ehrerbietung voller Respekt für die Kumpel, die unter Tage über Jahrzehnte geschuftet haben? Vermutlich eher letzteres. Doch das bleibt offen. So oder so: Es macht Kleber nur noch sympathischer. Die Szene sehen Sie hier in der ZDF-Mediathek ab etwa 2:35 Minuten.

Diverse Twitter-Nutzer feiern die Aktion:

Hintergrund zum Claus-Kleber-Summen: Steinkohleförderung in Deutschland beendet

Mit der Förderung der letzten Steinkohle ist am Freitag eine Epoche der deutschen Industriegeschichte zu Ende gegangen. „Wir sind hier, auf Prosper-Haniel, Zeugen eines historischen Augenblicks“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus auf der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop.

Reviersteiger Jürgen Jakubeit hatte ihm zuvor das etwa sieben Kilogramm schwere letzte Kohlestück aus der Schachtanlage im Ruhrgebiet überreicht. Für die Bergleute sei das „ein Tag der Trauer“, sagte Steinmeier bei dem emotionalen Schlussakt am Förderturm der Zeche.

Mit der Schließung der letzten Zeche ist der Einsatz der Steinkohle in Deutschland aber nicht zu Ende. Bei der Stromerzeugung und in den Stahlwerken wird sie künftig komplett durch Importkohle ersetzt. Wie viel Steinkohle in den kommenden Jahren verstromt wird, dürfte auch von den Ergebnissen der Beratungen in der derzeit tagenden Kohlekommission abhängen. In diesem Jahr hat die Steinkohle noch zu 13 Prozent der deutschen Stromerzeugung beigetragen.

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Claus Kleber irritiert mit Versprecher im „heute journal“

Unser Artikel vom 4. November 2018:

Mainz - Seit einigen Tagen läuft ein ganz besonderer Film in den deutschen Kinos. Ganze acht Jahre hat es gedauert, bis er endlich fertig produziert wurde. Die Rede ist von „Bohemian Rhapsody“, Film über die britische Band Queen und Biografie vom schrillen Sänger Freddie Mercury.

Darüber wollte natürlich auch das „heute journal“ (ZDF) am Mittwoch vorvergangener Woche berichten. „Während wir senden, startet in deutschen Kinos Bohemian Rhapsody, der am heißesten erwartete Film des Jahres“, moderierte ZDF-Moderator Claus Kleber im letzten Abschnitt der Sendung. So weit, so gut. Doch dann tat sich der Journalist mit der Moderation ziemlich schwer.

Für Aufsehen im ZDF sorgte auch das Shirt eines Kameramannes, das bei einem Interview mit Wolfgang Schäuble zu sehen war. 

Da ist Claus Kleber wohl nicht sicher: Queen oder Queens?

Eigentlich zählt Kleber zu den erfahrensten Moderatoren Deutschlands. Jedoch scheint der 63-Jährige kein großer Queen-Fan zu sein, denn ihm unterlief ein peinlicher Fehler, und das gleich zweimal.

Er erzählte nämlich weiter, dass der Film „über Freddie Mercury, den Frontmann von Queens“ sei. Queens - oder lieber Queen? Queens ist nämlich ein Stadtteil New Yorks und hat nichts mit der berühmten britischen Rockband zu tun. 

Ein Versprecher? Offensichtlich nicht, denn kurz danach wiederholte Kleber denselben Fehler nochmal: „Eigentlich kann ein Film nicht schief gehen, der die Knaller von Queens rauf und runter spielt, solange man einen Schauspieler hat, der den völlig überdrehten Freddie Mercury überzeugend darstellt.“

Video: So sehen die Queen-Mitglieder heute aus

„Peinlich“: User auf Twitter empört 

Der Fehler blieb bei den Zuschauern und auch in den sozialen Netzwerken natürlich nicht unbemerkt.

Kurz vor Ende der Sendung korrigierte sich der Moderator: „Queen natürlich. Singular. Einmalig.“ Somit waren alle Zuschauer hoffentlich wieder beruhigt.

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fm/lin

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