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Züge der Hessischen Landesbahn rollen nach Warnstreik wieder

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Warnstreik bei der Hessischen Landesbahn (HLB) ist am Dienstagmorgen um 8 Uhr wie von der Lokführergewerkschaft GDL angekündigt beendet worden. Doch bis zum Mittag kann es vermehrt zu Verspätungen kommen.

Lokomotivführer, Zugbegleiter und Disponenten hatten ihre Arbeit fünf Stunden lang niedergelegt. 96 Prozent aller Züge seien stehengeblieben, sagte eine GDL-Sprecherin in Frankfurt. Die HLB nannte zunächst keine Zahlen, erklärte aber: "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, auf allen betroffenen Linien den Regelbetrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Jedoch kann es im Laufe des Vormittags noch betriebsbedingt zu Verspätungen kommen."

+++ Einen Übersicht über aktuelle Störungen gibt's hier

Betroffen waren unter anderem die Strecken von Frankfurt via Gießen nach Siegen sowie Treysa und Kassel, Gießen-Nidda-Gelnhausen, Fulda-Gersfeld/Rhön oder Limburg-Weilburg-Gießen-Alsfeld-Fulda.

Die Gewerkschaft verlangt unter anderem die gleiche Bezahlung der Beschäftigten in den unterschiedlichen Unternehmenstöchtern. Sie moniert, dass es nach vier Verhandlungsrunden noch immer kein akzeptables Angebot gebe. Eigentümer der Hessischen Landesbahn (HLB) ist das Land Hessen. Regionalbahnen der HLB sind auch in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen unterwegs.

Am Dienstag soll es wieder Gespräche zwischen HLB und der Gewerkschaft geben, wie die GDL-Sprecherin sagte.  

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