Zentralrat der Juden: Kollegah-Auftritt absagen

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Rüsselsheim (dpa/lhe). Die geplante Rap-Nacht beim diesjährigen Hessentag im Juni in Rüsselsheim ist erneut in die Kritik geraten. In einem offenen Brief an die Stadt wendet sich der Zentralrat der Juden in Deutschland zusammen mit weiteren jüdischen Organisationen gegen den Auftritt des Rappers Kollegah. Der Sänger propagiere "Antisemitismus, Homophobie und Gewalt gegen Frauen" und rufe "zu Gewalt gegen Minderheiten und Schwächeren" auf, heißt es in dem Schreiben von gestern.

Rüsselsheim (dpa/lhe). Die geplante Rap-Nacht beim diesjährigen Hessentag im Juni in Rüsselsheim ist erneut in die Kritik geraten. In einem offenen Brief an die Stadt wendet sich der Zentralrat der Juden in Deutschland zusammen mit weiteren jüdischen Organisationen gegen den Auftritt des Rappers Kollegah. Der Sänger propagiere "Antisemitismus, Homophobie und Gewalt gegen Frauen" und rufe "zu Gewalt gegen Minderheiten und Schwächeren" auf, heißt es in dem Schreiben von gestern.

Rückendeckung kam von der Staatskanzlei. "Von Seiten der Landesregierung gibt es Grenzen", sagte Regierungssprecher Michael Bußer. Die Stadt Rüsselsheim kündigte eine Stellungnahme für heute an.

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