Wirtschaft legt zu

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Wiesbaden (dpa/lhe). Die hessische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr weniger stark als die gesamte deutsche Wirtschaft gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg preisbereinigt um 1,5 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ohne die Berücksichtigung von Preiseffekten gab es ein Plus von 2,8 Prozent. Die deutsche Wirtschaft wuchs 2016 hingegen um 1,9 Prozent, nominal sogar um 3,3 Prozent.

Wiesbaden (dpa/lhe). Die hessische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr weniger stark als die gesamte deutsche Wirtschaft gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg preisbereinigt um 1,5 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ohne die Berücksichtigung von Preiseffekten gab es ein Plus von 2,8 Prozent. Die deutsche Wirtschaft wuchs 2016 hingegen um 1,9 Prozent, nominal sogar um 3,3 Prozent.

Als wesentliche Ursache für die unterschiedliche Entwicklung führten die Statistiker die Industrie in Hessen an. Während im Bund im produzierenden Gewerbe ein Zuwachs von 1,8 Prozent im Jahresvergleich verbucht wurde, habe es im Land lediglich eine Steigerung um 0,9 Prozent gegeben. Im verarbeitenden Gewerbe musste Hessen sogar einen Rückgang von 0,5 Prozent hinnehmen, während es bundesweit ein Plus von 1,9 Prozent gab. Nach Einschätzung der Behörde waren für die Schwäche Probleme einzelner großer Unternehmen in Hessen verantwortlich. Von einer generellen Entwicklung könne nicht gesprochen werden, erklärte ein Sprecher des Landesamtes. Beim Bruttoinlandsprodukt werden alle im Land produzierten Waren und Dienstleistungen zusammengerechnet.

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