Wirtschaft fordert schrittweise Öffnung

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Wiesbaden - Hessens Wirtschaft fordert die schrittweise Öffnung der im Corona-Lockdown geschlossenen Betriebe ab Mitte Februar. Die Betriebe brauchten Perspektiven. »Wir können nicht warten, bis das Infektionsgeschehen nahe null ist«, sagte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertag (HIHK) am Donnerstag. »Dann existieren viele Unternehmen nicht mehr.

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Der HIHK, der Handelsverband Hessen und der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) forderten in einer Erklärung eine Öffnung nach einheitlichen, nicht diskriminierenden Vorgaben. Unterschiede nach Betriebsgrößen oder Verkaufsfläche müssten vermieden werden.

Die hessische Wirtschaft unterstütze das Ziel, das Infektionsgeschehen so weit wie möglich zu reduzieren. Die wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Maßnahmen dürften dabei aber nicht übersehen werden.

»Für stationäre Einzelhandelsgeschäfte könnte man für den Anfang mit Terminen und Zugangsbeschränkungen arbeiten«, schlug Jochen Ruths, Präsident des Handelsverbandes Hessen vor. Gerald Kink, Präsident des DEHOGA Hessen, betonte, das Gastgewerbe könne Schutzkonzepte innerhalb kurzer Zeit professionell umsetzen. »Zudem haben viele Betriebe in neue Belüftungssysteme und Luftfilter investiert oder arbeiten mit CO2-Ampeln.« dpa

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