Winter zu warm und regenreich

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Offenbach- In Hessen ist der zu Ende gehende Winter ausgesprochen warm und nass gewesen. Im Schnitt stiegen die Temperaturen auf 3,9 Grad in den vergangenen Wintermonaten und lagen damit deutlich über dem vieljährigen Mittel von 0,3 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in Offenbach mitteilte. Der Winter war demnach in Hessen der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen vor 139 Jahren.

Statt Schneegestöber habe es im Land vor allem Regen gegeben. Es sei deutlich nasser gewesen als sonst üblich. Laut DWD fielen rund 240 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Der vieljährige Durchschnittswert des offiziellen Vergleichszeitraums von 1961 bis 1990 liege indes bei 193 Liter. In Hessen zeigte sich während des Winters 2019/20 den Meteorologen zufolge auch die Sonne vergleichsweise häufig. 155 Stunden habe sie geschienen - 19 Stunden mehr als im vieljährigen Mittel. dpa

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