USA will Ausländeramt auch in Frankfurt schließen

  • schließen

Washington/Frankfurt (dpa/lhe). Das US-Heimatschutzministerium plant die Schließung von 23 Büros der Einwanderungs- und Ausländerbehörde USCIS weltweit. Dazu zählt auch der Standort Frankfurt, der im dortigen US-Generalkonsulat untergebracht ist. Mit dem Schritt sollen Millionen Dollar eingespart werden, sagte USCIS-Sprecherin Jessica Collins in einer Stellungnahme an US-Medien.

Washington/Frankfurt (dpa/lhe). Das US-Heimatschutzministerium plant die Schließung von 23 Büros der Einwanderungs- und Ausländerbehörde USCIS weltweit. Dazu zählt auch der Standort Frankfurt, der im dortigen US-Generalkonsulat untergebracht ist. Mit dem Schritt sollen Millionen Dollar eingespart werden, sagte USCIS-Sprecherin Jessica Collins in einer Stellungnahme an US-Medien.

Die Aufgaben der Einwanderungsbehörde würden von Büros innerhalb der USA sowie von US-Botschaften und Konsulaten im Ausland übernommen. Das Heimatschutzministerium sowie das Außenamt würden für einen reibungslosen Übergang sorgen, sagte Collins. Die USCIS-Büros im Ausland sind unter anderem für Einbürgerungen, den Nachzug von Familienmitgliedern, Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen zuständig. Standorte gibt es etwa in Lateinamerika, Asien und Europa.

Kritiker sehen die geplante Schließung der Ausländerämter als weiteren Schritt der Regierung von US-Präsident Donald Trump, die Einwanderung in die Vereinigten Staaten zu reduzieren und das Land weiter abzuschotten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare