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Ailien und Dennis Schneiderat freuen sich über das einstimmige Ergebnis der Kandidatenkür. (Foto: sel)

CDU Wetzlar nominiert Dennis Schneiderat

Wetzlar (sel). "Nach der Wahl ist vor der Wahl." Diese Weisheit gilt seit Donnerstagabend für Dennis Schneiderat, den der CDU-Stadtverband Wetzlar in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Michels Hotel einstimmig als Kandidat der für die Oberbürgermeisterwahl am 14. Juni aufs Schild gehoben hat.

Ausnahmslos alle 56 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sprachen dem 31 Jahre alten Nauborner ihr Vertrauen aus.

Stadtverbandsvorsitzender Michael Hundertmark sprach in Anwesenheit von Dr. Helge Braun, Minister im Bundeskanzleramt, MdB Sibylle Pfeiffer sowie dem Landtagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen Irmer von einer "historischen Wahl" und meinte damit die bevorstehende Oberbürgermeister-Direktwahl. Erstmals seit 1997, als Wolfram Dette, der "Unumstrittene", zum Stadtoberhaupt gewählt wurde, werde es in den kommenden Wochen und Monaten zu einem "echten Wettkampf" um den Chefsessel im Rathaus kommen.

Vor der geheimen Wahl stellte sich der im Stadtteil Nauborn beheimatete Schneiderat vor. Er ist verheiratet und Vater einer sieben Monate alten Tochter, beruflich tätig seit 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Frankfurt, seit 2002 CDU-Mitglied, seit 2006 in unterschiedlichen Funktionen in der Kommunalpolitik sowie auf zahlreichen anderen bürgerschaftlichen Feldern aktiv und derzeit unter anderem Stadtverordneter. "Zuhören – Verbinden – Gestalten" ist dabei sein Motto für den Wahlkampf in seiner Heimatstadt.

Zwei weitere Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl stehen bereits fest: Für die SPD tritt Bürgermeister Manfred Wagner (55) an, für die FDP der ehemalige Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Büger (45). Oberbürgermeister Wolfram Dette (FDP) hatte Ende September erklärt, bei der nächsten Wahl nicht mehr anzutreten.

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