Weniger neue Auszubildende

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Wiesbaden- Die hessischen Industrie- und Handelskammern (IHK) verzeichnen in der Corona-Krise einen deutlichen Rückgang bei neuen Ausbildungsverträgen. Bei den Kammern waren im April 2020 etwa 17 Prozent weniger neue Ausbildungsverhältnisse eingetragen als ein Jahr zuvor. Das teilte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) mit. Demnach waren 7469 Verträge abgeschlossen, 2019 waren es zu diesem Zeitpunkt 9014. "Momentan scheinen einige Unternehmen eine ›Pausetaste‹ gedrückt zu haben", sagte Brigitte Scheuerle, Sprecherin Berufliche Bildung des HIHK. In vielen Unternehmen seien Bewerbungsgespräche oder Vertragsunterzeichnungen nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Der Kammertag wies darauf hin, dass "Ende April erfahrungsgemäß erst etwa 40 Prozent der Ausbildungsplätze vergeben" seien. Die Zahl der inserierten Ausbildungsplätze in den hessischen IHK-Ausbildungsbörsen legte demnach zum Vorjahr um etwas mehr als sechs Prozent auf knapp 3700 zu. dpa

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