Weiter sinkender Wasserverbrauch in Mittelhessen

Gießen (pm). "Der lang anhaltende Trend zum sparsameren Wasserverbrauch in der Region hat sich 2010 aufgrund der nachhaltigen Wasserbewirtschaftung und des verantwortungsvollen Umgangs mit dieser Ressource fortgesetzt und gefestigt", kommentierte Regierungspräsident Dr. Lars Witteck am Dienstag die Wasserbilanz seiner Behörde für 2010.

Demnach hat jeder Mittelhesse im Schnitt 113 Liter Trinkwasser pro Tag verbraucht. 2009 hatte das statistische Mittel bei 114 Litern gelegen. Die Zahlen sind unter der Bundesdurchschnitt angesiedelt, der vom Statistischen Bundesamt zuletzt mit 122 Litern angegeben worden war.

Im Vergleich der einzelnen Landkreise ergeben sich indes durchaus Unterschiede. Liegt der Landkreis Gießen mit 119 Litern, gefolgt vom Limburg-Weilburg und dem Vogelsbergkreis mit jeweils 114 Litern, an der Spitze, verbrauchten die Marburg-Biedenkopfer mit 111 und die Menschen an Lahn und Dill mit 110 Litern am wenigsten.

Insgesamt haben die 1,04 Mittelhessen im vergangenen Jahr 48,61 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht. Dies sind im Vergleich zu 1994 etwa 8,4 Millionen Kubikmeter weniger. Gleichzeitig sank in diesem Zeitraum die Trinkwasserförderung in Mittelhessen von 91,7 Millionen auf jetzt 79,81 Millionen Kubikmeter. Die Liefermenge von etwa 22,8 Millionen Kubikmeter Trinkwasser nach Südhessen und ins Rhein-Main-Gebiet blieb in den letzten Jahren in etwa gleich.

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