Symbolfoto (Archiv)
+
Symbolfoto (Archiv)

Warnung vor Glatteis in Hessen

Offenbach (dpa/lhe) - Die Hessen müssen sich auf spiegelglatte Straßen in der Nacht zum Samstag und am Samstagvormittag einstellen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einem Tief, das Schnee und Eisregen bereits in der ersten Nachthälfte in den Bereichen Upland und Rheingau mitbringt. Vorübergehend sei ganz Hessen von Glatteis betroffen. Der DWD rechnet erst im Laufe des Samstags mit einer Besserung. Sonntag soll die Glätte dann größtenteils wieder verschwunden sein. Die Temperaturen sollen Samstag zwischen ein bis sieben Grad liegen, Sonntag dann nur noch bis fünf Grad erreichen.

Winterwetter-Phänomene, die Gefahren bergen:
  1. Glatteis wird durch Regen oder Sprühregen hervorgerufen, der auf gefrorenen Erdboden trifft und sofort vereist.
  2. Eisglätte entsteht, wenn Schmelzwasser und Pfützen gefrieren. Sie kommt oft überraschend, denn unmittelbar vorher muss kein Niederschlag gefallen sein.
  3. Blitzeis bildet sich, wenn Schneekristalle auf dem Weg zur Erde in wärmeren Luftschichten zu Regen werden und später auf Frostboden fallen. Dort bilden die Tropfen in Sekundenschnelle eine Eisschicht.
  4. Eisregen ist ein überwiegend aus Eiskörnern bestehender Niederschlag. Auch gefrierender Regen, der den Boden beim Auftreffen sofort mit einem Eispanzer überzieht, wird als Eisregen bezeichnet.
  5. Schnee macht Straßen rutschig, wenn er festgefahren auf dem Asphalt liegt. Auch geschmolzener Schnee kann Glätte verursachen, wenn er auf der Straße wieder anfriert.
  6. Reif setzt sich auf der Erde ab und gefriert, wenn bei trockenem Wetter die Temperatur der feuchten unteren Luftschichten unter null Grad sinkt. Durch Reifendruck gepresst, verflüssigt er sich kurz, um erneut zu gefrieren und für gefährliche Glätte zu sorgen. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare