Zu warm, zu nass, zu düster

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In Hessen hat sich die Sonne im Januar besonders rargemacht. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach mitteilte, schien nur im Saarland mit weniger als 25 Stunden noch seltener die Sonne. 25 Stunden Sonnenschein und damit elf Stunden weniger als im vieljährigen Mittel gab es im Schnitt in Hessen. Die besten Karten hatten Sonnenhungrige in Bayern, wo die Sonne sich 45 Stunden lang blicken ließ.

In Hessen hat sich die Sonne im Januar besonders rargemacht. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach mitteilte, schien nur im Saarland mit weniger als 25 Stunden noch seltener die Sonne. 25 Stunden Sonnenschein und damit elf Stunden weniger als im vieljährigen Mittel gab es im Schnitt in Hessen. Die besten Karten hatten Sonnenhungrige in Bayern, wo die Sonne sich 45 Stunden lang blicken ließ.

Bei Temperatur und Niederschlag meinte es der Januar hingegen zu gut mit den Hessen. Mit einer Durchschnittstemperatur von 4,2 Grad gehörte Hessen zu den wärmsten Bundesländern, es lag um 4,7 Grad über dem Mittel der Referenzperiode 1916 bis 1990. Dazu verzeichnete der DWD pro Quadratmeter fast 105 Liter Niederschlag – das Soll geben die Meteorologen mit 63 Litern an.

Der Januar 2018 in Deutschland war zu warm und zu düster. Im Schnitt gab es 35 Stunden Sonnenschein und damit neun Stunden zu wenig, um das Mittel von 44 Stunden zu erreichen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Am seltensten ließ sich die Sonne demnach vom Frankenwald bis zum Oberpfälzer Wald sowie im Saarland blicken. Bezüglich der Temperatur war der Januar insgesamt zu warm: Der Monat war mit 3,8 Grad um 4,3 Grad wärmer als das Mittel der oben genannten Referenzperiode. Verglichen mit der wärmeren Periode von 1981 bis 2010 betrug die Abweichung immer noch 3,4 Grad. Damit sei der Januar 2018 der sechstwärmste seit Beginn der Messungen im jahr 1881. Die Niederschläge lagen mit rund 100 Litern deutlich über dem Soll von 61 Litern. (dpa/Foto: dpa)

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