Waffenkauf bei Stephan Ernst

Eschwege - Wegen unerlaubten Waffen- und Munitionsbesitzes hat das Amtsgericht Eschwege einen 48-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Mann muss nach dem Urteil vom Dienstag 4500 Euro (90 Tagessätze à 50 Euro) zahlen. Er hatte eingeräumt, die Waffe von dem Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, Stephan Ernst, gekauft zu haben.

Der Angeklagte war ein Arbeitskollege des Rechtsextremisten Ernst gewesen. Die Ermittler waren ihm auf die Spur gekommen, nachdem Stephan Ernst in seinem ersten Geständnis im Juni 2019 auch über seine Tätigkeit als Waffenhändler ausgesagt hatte. Ernst gab an, der heute 48-Jährige habe ihn in seiner Ablehnung gegen das spätere Mordopfer Lübcke bestärkt. dpa

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