Wälder leiden unter Dürresommer 2018

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Kassel (dpa/lhe). Nach Sturmschäden durch das Orkantief Friederike, dem Dürresommer 2018 und resultierendem Schädlingsbefall rechnet Hessen Forst in diesem Jahr mit Auswirkungen für Waldbesucher. Der Leiter des Landesbetriebs, Michael Gerst, sagte gestern in Kassel: "In Hessens Wäldern müssen in diesem Sommer im Vergleich zu Normaljahren verstärkt Holzerntemaßnahmen stattfinden. Zum Schutz des Waldes müssen wir kranke Bäume fällen. Wege werden zeitweise gesperrt sein, Lkw werden Holz abtransportieren."

Kassel (dpa/lhe). Nach Sturmschäden durch das Orkantief Friederike, dem Dürresommer 2018 und resultierendem Schädlingsbefall rechnet Hessen Forst in diesem Jahr mit Auswirkungen für Waldbesucher. Der Leiter des Landesbetriebs, Michael Gerst, sagte gestern in Kassel: "In Hessens Wäldern müssen in diesem Sommer im Vergleich zu Normaljahren verstärkt Holzerntemaßnahmen stattfinden. Zum Schutz des Waldes müssen wir kranke Bäume fällen. Wege werden zeitweise gesperrt sein, Lkw werden Holz abtransportieren."

Wegen des Ausmaßes der erwarteten Massenvermehrung an Borkenkäfern rechnet Hessen Forst damit, dass sich das gewohnte Bild des Waldes verändert. Allein im Jahr 2018 mussten im Landeswald über zwei Millionen Kubikmeter Fichtenholz wegen Sturmschäden und Borkenkäferbefall geerntet werden – fast dreimal soviel wie in normalen Jahren. Um den Risiken des Klimawandels Rechnung zu tragen, setze Hessen Forst beim Aufbau der kommenden Wald- generation auf Mischwälder.

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