Mordfall Lübcke

Vorwürfe an Verfassungsschutz

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Kassel- Der hessische Verfassungsschutz soll laut einem Medienbericht Informationen über den mutmaßlichen Helfer im Mordfall Walter Lübcke nicht weitergegeben und somit möglicherweise dessen Besitz von Waffen ermöglicht haben. Nach Recherchen des NDR hatte die Waffenbehörde der Stadt Kassel Markus H. wegen seiner rechtsextremistischen Aktivitäten zunächst keine Waffenbesitzkarte erlaubt. 2015 habe er sich diese vor dem Verwaltungsgericht erstritten. Der Verfassungsschutz soll damals nur über ältere Aktivitäten von H. informiert haben.

Noch im Juni soll der Untersuchungsausschuss im Landtag zur Rolle der Sicherheitsbehörden im Mordfall Walter Lübcke eingerichtet werden. Dieser soll dann nach der Sommerpause mit der inhaltlichen Arbeit beginnen. dpa

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