Vielerchen

  • Burkhard Bräuning
    vonBurkhard Bräuning
    schließen

So, eatz harre mer jo tatsächlich Schnäi. Schiene weiße Schnäi. Ean dodevo ean ganze Hoaffe. Ean Gäiße eas ea jo schu wirre so gout wäi fott. Häi ean Stockhause eam wonnerschiene Seenbachdal leit noch ea wing. Deas Groas sieht mer noch nitt. No ja, aich hu de Vielerchen ea poar Häuscherchen ofgestaalt. Ean Faurer eanengedo. Was soll ich soah. Es hott noch kee drei Minute gedauert, do kome die Roawe ean die Elstern. Dann die Spatze, ean dann alles mieliche. Sogoar ean Grünspecht. Ean Kleiwer, Meiserchen nadierlich - ean etz kimmt de Brüller, also mundartlich geseh. Moi Motter, also die Mamme, däi stammt aus Rubbe- troad. Das eas das Dearf, wu die Kirche meatte off de Struße stitt. Ean do schwätzt mer jo ganz annerscht wäi eam Rest der Welt. Eich weasen emo eans Hochdeutsche: Also es geht jetzt um die Amseln, die auch bei uns Futter suchen. Wissen Sie, wie die Ruppertenröder dazu sagen? Das raten Sie nicht. Däi soa Ummelsche. U m m e l s c h e ! Domett ihr dass earscht emo vedaue kennt, mach ich eatz Schluss. Weirerhie ean schiene Advent wünscht

auen Kutschersch Burkhard

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare