Vermeintliche Rohrbombe in Heppenheim entdeckt

Heppenheim/Darmstadt (dpa/lhe). Eine vermeintliche Rohrbombe hat im südhessischen Heppenheim Alarm ausgelöst.

Gebäude wurden geräumt, Straßen gesperrt und der Zugverkehr für etwa zwei Stunden unterbrochen. Eine Untersuchung beim Landeskriminalamt ergab dann aber, dass die 30 Zentimeter lange, mit Drähten und Zünder versehene Konstruktion nicht explosionsfähig war, wie die Polizei am Mittwoch in Darmstadt mitteilte.

Ein verantwortlicher Mitarbeiter des Bauhofs hatte den verdächtigen Gegenstand in einer Werkstatt entdeckt. "Es ist keine Bombe, aber auch keine Attrappe", erklärte eine Sprecherin nach den ersten Untersuchungen. Ob der Gegenstand auf dem Weg zur Bombe war, wurde offen gelassen. "Wir prüfen auch, ob es sich um einen üblen Scherz gehandelt hat."

Die Ermittlungen richten sich mittlerweile nicht nur gegen einen 58-Jährigen, der am Dienstagabend festgenommen wurde. Auch andere Personen seien ins Visier geraten. Die Ermittlungen laufen laut Polizei in alle Richtungen. Der 58 Jahre alte Verdächtige hat sich laut Polizei zwar zu den Vorwürfen geäußert. Sie machte zu der Aussage des Mannes aber keine Angaben.

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