Verdi kündigt Proteste an

Wiesbaden/Frankfurt - Vor der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in Hessens öffentlichem Dienst wird es mehrtägige Protestaktionen geben. Die Gewerkschaft Verdi begründete dies am Mittwoch in Frankfurt damit, dass das Land noch immer kein Angebot vorgelegt habe. In der Wertschätzung für Leistungen in der Corona-Pandemie dürfe es nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben.

Sie müsse sich auch im Geldbeutel zeigen. Verdi fordert mit weiteren Gewerkschaften für die 45 000 Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro. Innenminister Peter Beuth (CDU) lehnt diese Forderung ab. Die Proteste sollen am nächsten Montag in Kassel beginnen und bis Freitag dauern. dpa

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