Überfall: Angeschossener Räuber starb in Klinik

Büdingen (lhe/lk). Nach dem Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Altstadt ist der schwer verletzte Täter in der Nacht zum Dienstag an den Folgen eines Kopfschusses gestorben. Sein Komplize hatte den 18 Jahre alten Mann aus Büdingen angeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Ob er absichtlich auf den 18-Jährigen gefeuert oder der Schuss sich gelöst hatte, ist derzeit noch völlig unklar.

Die beiden Männer waren am Spätnachmittag in den Laden gekommen und hatten dort die 66-jährige Frau des Inhabers, die nur gebrochen Deutsch spricht, bedroht. Wenig später fiel ein Schuss. Nach Angaben der Polizei flüchtete der Schütze und ließ seinen verletzten Komplizen zurück. Rettungskräfte flogen den Angeschossenen mit dem Hubschrauber in eine Klinik.

Nach Angaben der Polizei waren beide Männer beim Überfall maskiert und bewaffnet. Die 66-jährige Frau erlitt einen Schock. Ob der Flüchtige Beute machen konnte, ist derzeit nicht bekannt.

Nach dem zweiten mutmaßlichen Täter wurde auch gestern noch gesucht - bislang ohne Erfolg. Rund zehn Mitarbeiter der Polizei Friedberg sind aktuell mit der Fahndung beschäftigt, befragen Zeugen und gehen Spuren nach. Die näheren Umstände seien jedoch weiterhin unklar, sagte Polizeisprecher Jörg Reinemer.

Kurz nach dem Überfall war auch Büdingens Bürgermeister Erich Spamer am Juweliergeschäft. Er hatte die Waffe des inzwischen verstorbenen 18-Jährigen aus dessen Reichweite gebracht.

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