Zwei Monate vor Heiligabend sieht es für Weihnachtsbäume in Hessen trotz der Trockenheit gut aus.
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Zwei Monate vor Heiligabend sieht es für Weihnachtsbäume in Hessen trotz der Trockenheit gut aus.

"Trockenheit gut weggesteckt"

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Antrifttal (dpa/lhe). Die Weihnachtsbäume sollen in dieser Saison keine Wünsche offen lassen: Trotz Trockenheit steht es gut um sie. "Wir haben wie im Vorjahr qualitativ hochwertige Bäume. Die Trockenheit haben sie besser weggesteckt als die großen Waldbäume. Denn ihre Wurzeln reichen nicht so tief in den Boden. Daher haben sie rechtzeitig genug Wasser bekommen", erklärte Christian Raupach, Geschäftsführer vom Arbeitskreis Hessischer Weihnachtsbaum im Waldbesitzerverband. Am Donnerstag wurde in Antrifttal (Vogelsbergkreis) die deutsche Weihnachtsbaumsaison eröffnet. Das Fällen des ersten Baumes finde damit erstmals in Hessen statt, so Raupach.

Die Preise für die Käufer in Hessen seien stabil, sagte Raupach. Am beliebtesten sei nach wie vor die Nordmanntanne. Sie koste den Verbraucher zwischen 19 und 24 Euro pro Laufmeter. Die Blaufichte schlage mit zehn bis 16 Euro zu Buche und für die Rotfichte seien zwischen sechs und zehn Euro pro Laufmeter fällig. Den Käufern rät er: Bäume erst ein bis Wochen vor dem Fest kaufen und so spät wie möglich drinnen aufstellen. Ab dann fleißig gießen, sie brauchen zwei Liter Wasser pro Tag.

Hessen ist ein kleines bis mittelgroßes Erzeugerbundesland, wie Raupach sagte. Im Arbeitskreis seien rund 50 Betriebe organisiert. Große Anbauflächen hingegen haben NRW, Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg. Ein Weihnachtsbaum benötigt sieben bis zehn Jahre, bis er erntereif ist.

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