Vor dem Start des Schuljahres in Hessen hat die Landesregierung ein Testangebot für Lehrkräfte vorgestellt. FOTO: DPA
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Vor dem Start des Schuljahres in Hessen hat die Landesregierung ein Testangebot für Lehrkräfte vorgestellt. FOTO: DPA

Tests für Lehrkräfte ab kommender Woche

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Wiesbaden- Hessen bietet seinen Lehrkräften und sozialpädagogischen Mitarbeitern an Schulen kostenlose und freiwillige Corona-Tests an. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) stellte Details zu den Plänen am Mittwoch in Wiesbaden vor. "Die deutliche Ausweitung der Testkapazitäten ermöglicht es uns, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen, sie zu unterbrechen und das Risiko einer unerkannten Verbreitung des Coronavirus an unseren Schulen zu minimieren", erklärte Lorz.

Das mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen entwickelte Angebot soll am Montag (10. August) - also eine Woche vor Schulbeginn - anlaufen und richte sich speziell an Lehrer sowie Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und sozialpädagogische Mitarbeiter, die keine konkreten Covid-19-Symptome zeigten, so der Minister. Bis zu den Herbstferien können sie sich alle 14 Tage einem kostenlosen Test unterziehen. Eine Verpflichtung dazu bestehe ausdrücklich nicht, doch sei jeder Tag, an dem die Schulen geöffnet bleiben könnten, ein guter Tag für den Lernfortschritt der Schüler. "Gerade vor dem Hintergrund aktuell wieder steigender Fallzahlen trägt jede getestete Person dazu bei, die Pandemie auch im neuen Schuljahr wirksam einzudämmen", sagte Lorz. Dabei müsse auch klar sein, dass jedes Testergebnis - auch wenn es negativ ausfalle - nur eine Momentaufnahme sei. Hessenweit hätten sich bereits mehr als 300 Praxen bereit erklärt, die Tests anzubieten. Eine Übersicht finden interessierte Lehrkräfte und Schulpädagogen von heute an im Internet-Angebot der Kassenärztlichen Vereinigung. Im Falle eines positiven Tests werde das jeweilige Labor zunächst das zuständige Gesundheitsamt informieren, das dann wiederum die Schule der betroffenen Lehrkraft in Kenntnis setzt. Die Schule informiere daraufhin das jeweilige Schulamt. Alle weiteren Maßnahmen würden dann mit dem örtlichen Gesundheitsamt abgestimmt. dpa

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