Testlauf für neue Impfstoff-Produktionsanlagen

Marburg (pm). Kurz vor Ostern erreichten jetzt die ersten 84 Eier die neuen Produktionsanlagen auf dem MARS-Gelände bei Görzhausen (MARS = MARburger Standortentwicklung). Sie werden planmäßig für die jetzt beginnenden Funktionstests der Produktionsanlagen für Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME)- und Tollwut-Impfstoffen eingesetzt.

Marburg (pm). Kurz vor Ostern erreichten jetzt die ersten 84 Eier die neuen Produktionsanlagen auf dem MARS-Gelände bei Görzhausen (MARS = MARburger Standortentwicklung). Sie werden planmäßig für die jetzt beginnenden Funktionstests der Produktionsanlagen für Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME)- und Tollwut-Impfstoffen eingesetzt. Die Tests sollen innerhalb der nächsten Wochen abgeschlossen sein. Anschließend erfolgt die Qualifizierung der Anlagen. Sowohl für die Produktion von Tollwut- als auch von FSME-Impfstoff werden Eier zur Vermehrung der Viren eingesetzt. Die jährliche Produktionskapazität auf dem MARS-Gelände beträgt maximal 20 Millionen Dosen Tollwut- oder 40 Millionen Dosen FSME-Impfstoff. Novartis-Geschäftsführer Dr. Andreas Brutsche: "Wir freuen uns, dass wir im Zeitplan mit den ersten Tests in den Produktionsanlagen liegen. Die Gebäude zu erbauen ist ein großer Teilschritt - die Qualifizierung, die Validierung und die Zulassung der Anlagen sind die nächsten aufwändigen Schritte." Das gesamte MARS-Projekt ist mit 168 Millionen Euro Gesamtprojektkosten eine der größten Investitionen im Pharmabereich in Hessen in den letzten fünf Jahren. Im Januar ging nach nur 15 Monaten Bauzeit das Qualitätskontrollgebäude auf dem Areal in Betrieb. Die Gesamteröffnung der Produktionsanlagen plant Novartis Behring im September.

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