Studentenwerke in Finanznot

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Wiesbaden/Marburg- Der Campus verwaist, die Hörsäle geschlossen, die Mensen im Notbetrieb: Die Corona-Krise hat die Studentenwerke in Hessen finanziell in Bedrängnis gebracht. Nach Angaben des Sprechers der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Studenten- und Studierendenwerke, Uwe Grebe, werden derzeit an den Hochschulen und Universitäten nur rund zehn Prozent der sonst üblichen Essen ausgegeben. Zudem sei ein Großteil der Belegschaft in Kurzarbeit. "Wirtschaftlich ist das zurzeit nicht", sagt er.

Wie hoch die Einnahmeverluste sind, ließe sich noch nicht beziffern. "Das sehen wir erst am Ende des Jahres", sagte Grebe.

Auch das hessische Wissenschaftsministerium in Wiesbaden konnte die Ausfälle der Studentenwerke nach Angaben eines Ministeriumssprechers noch nicht abschätzen. Wichtig sei es jedoch, die Studierenden auch in der Krise zu unterstützen. "Wir haben einen Versorgungsauftrag, und den nehmen wir wahr. Es muss kein Studierender verhungern", sagte Grebe. dpa

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