Straßenbauprojekte nicht in Gefahr

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Wiesbaden- Die hessischen Straßenbauprojekte sind trotz der Corona-Krise nicht in Gefahr. "Unsere Investitionen in den Ausbau und die Sanierung laufen wie geplant weiter", sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. "Mehr als eine Milliarde Euro sollen in diesem Jahr in hessische Straßen fließen. Daran halten wir fest." Ganz konkret werde derzeit an der Sanierung der Salzbachtalbrücke auf der Autobahn 66 bei Wiesbaden gearbeitet, aktuell unterhalb der Südbrücke, erklärte der Verkehrsminister.

Am Wiesbadener Kreuz im Zeitplan

Der Abbruch der Südbrücke, der Voraussetzung für deren Neubau ist, werde voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte beginnen. Auch die Bauarbeiten am Wiesbadener Kreuz liegen nach Angaben von Al-Wazir im Zeitplan, die Verkehrsfreigabe sei planmäßig im März erfolgt.

Derzeit seien noch Restarbeiten notwendig, die zum Teil auch Sperrungen nach sich ziehen werden. Geplant sei, dass im Herbst des laufenden Jahres die gesamte Baumaßnahme nach drei Jahren Bauzeit abgeschlossen ist. Im März seien zudem die vorbereitenden Arbeiten am Mönchhofdreieck begonnen worden. Dabei soll bis zum Jahr 2023 das Brückenbauwerk von Frankfurt in Richtung Darmstadt durch ein neues ersetzt werden.

Auch die Arbeiten an der Mainbrücke der A 672 bei Hochheim liefen wie geplant weiter, versicherte Al-Wazir. Gleiches gelte für den Ersatzneubau an der Anschlussstelle Heppenheim der A5. dpa

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