Ebbelwei aus dem Bembel - so geht stilecht. FOTO: DPA
+
Ebbelwei aus dem Bembel - so geht stilecht. FOTO: DPA

Mundart

Stöffche

  • vonRedaktion
    schließen

Der "Gödderdrobbe", also der Apfelwein, dürfte in künftigen Frankfurt-Reiseführern mit einer festen musealen Stätte vertreten sein. Denn von der Stadt wurde dem Deutschen Apfelweinmuseum der historische Ratskeller im Römer als Ausstellungsraum zugesagt. Zum Ebbelwei (andernorts auch "Äppelwoi") gehören die traditionellen Gefäße: der grau glasierte Steinkrug, genannt Bembel, und das Gerippte, das Glas mit dem Rautenmuster. Das "Stöffche" wirkt zwar als Rauschmittel, der Begriff soll sich aber von "Stouf" (Becher) ableiten. Der herben Note des Getränks entspricht, dass nicht bloß getrunken, sondern "gepetzt" wird, wobei "petzen" passenderweise "kneifen" bedeutet. Ob nun "gepetzt", "geschlotzt", "gebaaft" oder "gerobbt" wird - der "Schoppepetzer" hält es mit Friedrich Stoltze: "Nix su uff dare Welt mecht aam su Fraad." die

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare