Staatsanwaltschaft beantragt Haft für Haschisch-Geschäft

  • schließen

Frankfurt (dpa/lhe). Nach einem Geschäft mit insgesamt knapp 45 Kilogramm Haschisch sollen die mutmaßlichen Täter nach dem Willen der Staatsanwaltschaft jeweils dreieinhalb Jahre in Haft. Die Verteidiger beantragten gestern dagegen Bewährungsstrafen. Das Landgericht Frankfurt wird voraussichtlich morgen das Urteil bekannt geben.

Die beiden 23 und 32 Jahre alten Männer aus dem Frankfurter Gallusviertel hatten sich als Geschäftspartner ausgerechnet eine Vertrauensperson der Kriminalpolizei ausgesucht, der im Dezember vergangenen Jahres vor der Wohnung der schwere Koffer mit dem Rauschgift übergeben wurde. Während sich der Abnehmer entfernte, wurden die Männer festgenommen. Ursprünglich stammte das Haschisch aus Nordrhein-Westfalen.

Vor Gericht zeigten sich die Angeklagten geständig. Strafmildernd sollte der Umstand gewertet werden, dass das Rauschgift niemals in den Drogenhandel geraten sei, hieß es in den Schlussvorträgen. Das Geschäft wurde von Anfang an von der Polizei eingefädelt und beobachtet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare