Mundart

Die Sprooch

  • vonRedaktion
    schließen

"Daar Saxehäuser schwätzt nett wie’n Frankfurter pappelt", zitiert das Frankfurter Wörterbuch eine Quelle aus dem 9. Jahrhundert. Damit waren die Bewohner hibbdebach und dribbdebach in früheren Zeiten sprachlich auseinanderzuhalten. Der Sachsenhäuser sagte beispielsweise "Foiß" statt "Fieß", "gout" oder "gaut" statt "gut" und "Roiwe" statt "Riewe", was an die oberhessische Sprachlautung erinnert.

Das Oberhessische, das man in der Wetterau spricht, hat den typischen rollenden R-Laut, den Zugereiste mit dem obligatorischen "Runkelroiweroppmaschin" (Rübenvollerntegerät) einüben. Anders gehen die Bewohner von Erbach im schönen Odenwald, die "Loabser" (auch "Lorbser" geschrieben) genannt werden, mit dem R um. In dem Buch "Alleweil rappelt’s am Scheierdoor" wird diese Eigenheit sogar in Gedichtform beschrieben: "Koan Loabser jemols Erbach säischt, / weil er des ›R‹ oft unnerschläischt." die

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare