SPD-Kita-Konzept: Keine Beiträge ab Mitte 2019

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Wiesbaden (dpa/lhe). Die SPD-Fraktion im Landtag will mittelfristig mehr als 700 Millionen Euro jährlich in die Kinderbetreuung stecken und Kita-Gebühren in Hessen abschaffen. Außerdem sollte das Geld aus dem Landeshaushalt dafür verwendet werden, die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern, erklärte der Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel am Mittwoch. Nach den Plänen der Opposition würden die Elternbeiträge für alle Kinder ab einem Jahr in zwei Stufen bis September 2019 komplett wegfallen.

Wiesbaden (dpa/lhe). Die SPD-Fraktion im Landtag will mittelfristig mehr als 700 Millionen Euro jährlich in die Kinderbetreuung stecken und Kita-Gebühren in Hessen abschaffen. Außerdem sollte das Geld aus dem Landeshaushalt dafür verwendet werden, die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern, erklärte der Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel am Mittwoch. Nach den Plänen der Opposition würden die Elternbeiträge für alle Kinder ab einem Jahr in zwei Stufen bis September 2019 komplett wegfallen.

Die SPD-Fraktion will dazu im Dezember einen Gesetzentwurf in den Landtag einbringen. Er sieht zusätzlich vor, die Kommunen schrittweise von den Betreuungskosten zu entlasten. Von 2022 an übernehme das Land davon zwei Drittel. Nach den Worten des familienpolitischen Sprechers Gerhard Merz beträgt dieser Anteil derzeit knapp 20 Prozent. Der Gesetzentwurf sieht zusätzliches Kita-Personal vor. Das Geld für die Änderungen solle aus dem neu geordneten Länderfinanzausgleich kommen, sagte Merz. Hier erwarte Hessen künftig rund 550 Millionen Euro mehr im Jahr.

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