DFB startet Akademiebau

Zum Spatenstich viel Selbstkritik

  • schließen

Frankfurt (dpa). Vor der Frankfurter Skyline packten Oliver Bierhoff und Co. zum Start des Akademiebaus kräftig mit an, zuvor waren der DFB-Direktor und die Interimspräsidenten hart mit sich ins Gericht gegangen. "Man muss ehrlich mit sich selbst sein. Wir haben es versäumt. Wir hätten das schon sehr viel früher starten sollen. Wir haben uns zu sehr ausgeruht", sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball, der nach dem Abgang von Reinhard Grindel derzeit mit Rainer Koch interimsmäßig die Geschäfte führt. Der 150 Millionen Euro teure Neubau im Stadtteil Niederrad soll nun dafür sorgen, dass der DFB schnell wieder den Anschluss nach oben findet.

Frankfurt (dpa). Vor der Frankfurter Skyline packten Oliver Bierhoff und Co. zum Start des Akademiebaus kräftig mit an, zuvor waren der DFB-Direktor und die Interimspräsidenten hart mit sich ins Gericht gegangen. "Man muss ehrlich mit sich selbst sein. Wir haben es versäumt. Wir hätten das schon sehr viel früher starten sollen. Wir haben uns zu sehr ausgeruht", sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball, der nach dem Abgang von Reinhard Grindel derzeit mit Rainer Koch interimsmäßig die Geschäfte führt. Der 150 Millionen Euro teure Neubau im Stadtteil Niederrad soll nun dafür sorgen, dass der DFB schnell wieder den Anschluss nach oben findet.

300 Gäste auf der Baustelle

Das Scheitern der Schützlinge von Joachim Löw vor knapp einem Jahr war nur der Gipfel einer Misere, die sich schon über die vergangenen Jahre angedeutet hatte. Mit dem Bau der Akademie auf dem ehemaligen Gelände der Galopprennbahn, den der DFB gerne und oft als "Leuchtturmprojekt" bezeichnet, soll nun vieles besser werden.

Die Einweihung des Zentrums, das 2021 fertiggestellt werden soll, zelebrierte der DFB auf der Baustelle mit 300 Gästen aus Sport, Wirtschaft und Politik. In der neuen Heimat des Verbandes sollen Sport, Verwaltung und Innovation beheimatet sein, das alte Gebäude an der Otto-Fleck-Schneise war zuletzt ohnehin zu klein geworden. Auch für die sportlich ehrgeizigen Ziele soll der Akademiebau eine Art Weckruf sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare