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Anke Groh (M.) dankte Georg Hoffer (links) für seine 25-jährige Vorstandstätigkeit, Benjamin Nolte ist sein Nachfolger.

Sogar gegen atomare Gefahr gekämpft

20 Einsätze forderten die Freiwillige Feuerwehr Dorlar im vergangenen Jahr. Zur Jahreshauptversammlung gab es daher Worte des Dankes. Außerdem stand ein Wechsel im Vorstand an.

Lahnau (mo). Mehr als 25 Jahre gehörte Georg Hoffer zum Vorstand des Feuerwehrvereins Dorlar, sieben Jahre davon als zweiter Vorsitzender. Am Freitagabend wurde Benjamin Nolte, der zugleich Jugendwart ist, bei der Jahreshauptversammlung zu seinem Nachfolger gewählt. Das Amt des Vorsitzenden der Alters- und Ehrenabteilung nimmt Hoffer aber weiter wahr. Außerdem wurdeJohannes Groh als Beisitzer gewählt, neuer Gerätewart ist Gerd Lohberger. Als Beisitzer für den Feuerwehrausschuss Dorlar wurde Edmund Failing wiedergewählt.

Schriftführerin Carmen Failing berichtete aus dem Jahr des Feuerwehrvereins. Beim Ortspokalschießen wurde vom Frauenteam Platz sechs und von der Jugendfeuerwehr Platz fünf belegt. Ein Besuch galt den Feuerwehrkameraden in Dorlar (Sauerland). Außerdem wurde zehn Jahre Minifeuerwehr gefeiert.

Bergung schwer zu ertragen

Andrea Weber berichtete aus dem Dienst der Einsatzabteilung. Zwei Frauen und 20 Herren bilden den Kern. Die Feuerwehr rückte zu 20 Einsätzen aus. Es gab eine böswillige Alarmierung, drei Fehlalarme, drei mal schlug die Brandmeldeanlage an, zweimal brannten Mülleimer. Je einmal rückte die Feuerwehr aus, wegen einem Böschungsbrand, einer Tierrettung, einem Einsatz auf der B49, zum Auspumpen einer vollgelaufenen Baugrube, einem Kellerbrand, wegen atomarer Gefahr, einer Türöffnung, dem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen und zu einer Tragehilfe für den Rettungsdienst. Die Bergung einer Wasserleiche galt wohl mit als einer der am schwersten zu ertragenden Einsätze. Die Aktiven trafen sich zu insgesamt 24 Unterrichtungen und Übungen. Fünf Lehrgänge und Seminare wurden auf lokaler und Landesebene besucht.

Die Jugendfeuerwehr mit 13 Mitgliedern sammelte unter anderem die Weihnachtsbäume ein und war beim Zeltlager in Kirchvers mit dabei. Die Alters- und Ehrenabteilung ging auf Tagesausflüge zum Aartalsee, in die Schwalm und nach Borken zum dortigen Museum für Braunkohleabbau und einer Kornbrennerei in Frielendorf-Allendorf.

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