September war zu warm und zu trocken

Offenbach (dpa/lhe). Der September war in Hessen extrem warm, aber auch besonders sonnig und trocken. "Wir hatten noch einige heiße Tage mit 30 Grad und mehr im September", sagte der Sprecher des Deutschen Wetterdienstes, Gerhard Lux, gestern in Offenbach. Mit 17 Grad lag die durchschnittliche Temperatur um 3,8 Grad über dem langjährigen Mittel. Der heißeste Tag des Monats war der 13. An dem Dienstag wurde in Bad Nauheim der Monats-Spitzenwert von 33,2 Grad gemessen. Temperaturrekorde von mehr als 30 Grad registrierten die Meteorologen an diesem Tag in insgesamt rund 15 Orten.

Die Sonne schien rund 205 Stunden und damit 63 Stunden länger als im langjährigen Durchschnitt. Nach dem bereits zu trockenen August war auch der September zu niederschlagsarm: Statt 57 Litern pro Quadratmeter fielen nur 35. Die Trockenheit und der insgesamt unbeständige Sommer machten den Landwirten zu schaffen, sagte Lux. Viele Bäume verlören wegen des Wassermangels auch bereits ihre Blätter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare