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Schweiger bringt Heuchelheim in den Tatort

Gießen (fd). "Der kommt aus der mittelhessischen Provinz. Aus Heuchelheim", sagte Yalcin Gümer am Sonntag über seinen Kollegen Nick Tschiller im Tatort. Nicht das erste Mal, dass Til Schweiger seine Heimat in einem seiner Filme unterbrachte. Im Nachgang gibt's vom Mittelhessen jedoch auch Kollegenschelte.

Schon 2009 schmuggelte er Heuchelheim in "Männerherzen" ein. Nun gab es auf der Facebook-Seite der Gießener Allgemeinen Zeitung wieder reichlich Reaktionen auf seine kleine Hommage im Tatort: "Großartig war der Tatort.... und Til.. und der Spruch!", hieß es da etwa. Oder: "Bester Spruch!" Sogar von "Heuchelwood" war die Rede. Und im Tatort selbst? Aus Heuchelheim kommen die "ganz harten Macker", hieß es da sinnngemäß.

Nach der Ausstrahlung seines vierten Tatort hat sich Til Schweiger derweil mit markigen Worten gemeldet. „Kompromisslos, atemlos, viril, phantastisch für das schmale Geld“ sei der neue Film, lobte Til Schweiger Regisseur Christian Alvart. Dann allerdings meint er, "andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken."

Derweil sahen "nur" 7,69 Millionen Zuschauer die Erstausstrahlung von Teil vier mit Nick Tschiller. Der dritte Teil mit Helene Fischer hatte zwei Tage zuvor mit 8,24 Millionen Zuschauern für Sonntagskrimi-Verhältnisse auch schon unterdurchschnittlich abgeschnitten.

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